ARCHEODROME DE BOURGOUGNE


Cäsars Befestigungsanlage vor Alesia (Rekonstruktion)
LAGE:
Beaune, direkt an der Autobahn

BEMERKUNGEN
Thema: Neolithikum bis gallo-römische Epoche

 

GESCHICHTE
Entstehung des Archeodromes im Burgund
1972, beim Bau der Autobahnen A37, wur-den die Stelen einer Necropole, die zu einem gallorömischen Marktflecken der „Bollards" in der Nähe von Nuits-Saint-Georges gehörte, freigelegt. Zu diesem Anlaß enstand eine enge Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen für Archäo-logie im Burgund und der Gesellschaft der Autobahnen Paris-Rhin-Rhone (SAPRR). Sie führte 1978 auf dem Gebiet Beaune-Tailly der Südautobahn A6 zum Bau einer von der SAPRR finanzier-ten kulturellen Stätte die sich der Darstel-lung der Kulturge-schichte im Burgund widmet: das ist der Archeodrome. Dieser Bau, einmalig in seiner Art, ist aber kein eigentliches Museum, denn er besteht vor allem aus wiederhergestellten Stätten, Gebäuden und Gegenständen die für die Umgebung unserer Vorfahren (Wohnanlagen, Tempel, Grabstätten, Be-festigungsanlagen) aus der Prähistorie bis hin zum Mittelalter charakteristisch sind. Der Archeodrome im Burgund ist völlig re-noviert und besteht nebst dem Museumsteil (mit phantastischen und begehbaren Rekonstruktionen von Höhlen und Gräbern) aus folgenden Rekonstruktionen im Freien: Cäsars Befestigungsanlage von Alesia, die gallorömische Villa, Hügelgrab, neolithische Siedlung, gallischer Bauernhof, gallorömischer Tempel, Römerstrasse und Nekropole.