Interview mit SMILE / September 2002
von Matthias Zehnder (108)

Interview mit Claude Cueni

"Interaktive Medien sind nie so vielfältig wie ein Roman"

Sie haben 1981 mit "Ad Acta" und 1983 mit "Weisser Lärm" zwei Kriminalromane veröffentlicht. Wollten Sie schon als Gymnasiast Schriftsteller werden?

Ich wollte immer schon Schriftsteller werden. Ich habe schon als kleiner Bub Schriftsteller werden wollen und den anderen im Kindergarten Geschichten erzählt. Das war meine einzige Leidenschaft. Nebst dem Fussball spielen.

Haben Sie deshalb das Gymnasium kurz vor der Matura geschmissen?

Ich war naiv und pubertär und dachte, es sei für meine Karriere als Schriftsteller wichtiger, dass ich jetzt nach Paris gehe, unter Brücken schlafe und Erfahrungen sammle, als weiter in Basel in die Schule zu gehen. Henry Miller war damals so was wie ein Vorbild. Weniger der erotischen Geschichten wegen, als wegen der Art und Weise, wie er zu leben wagte. Einfach seinen Bündel packen und reisen. Und schreiben. Und irgenwann ist man Schriftsteller.

Und, hat es sich bewahrheitet?

Ich habe zehn Jahre lang ohne jeglichen Erfolg geschrieben. Mein erstes Buch, "Ad Acta", ist von über 100 Verlagen abgelehnt worden. Und die Zahl 100 ist jetzt nicht einfach bildlich gemeint, es waren tatsächlich über 100 Verlage, die es abgelehnt haben. Schliesslich ist es bei Sauerländer in Aarau erschienen.

War das Buch erfolgreich?

Ich glaube, 540 Exemplare sind verkauft worden. Ich habe dann relativ bald damit begonnen, Drehbücher zu schreiben. Es war mir egal, für welches Medium ich Geschichten schrieb. Ich war nie der elitäre Schriftsteller, ich wollte in erster Linie Geschichten erfinden.

War es denn einfacher, ein Drehbuch bei einem TV-Sender zu platzieren als einen Roman bei einem Buchverlag?

Ich hatte zehn Jahre lang für den Papierkorb geschrieben, ich hatte in den zehn Jahren aber auch viel gelernt. Ich denke, dass ich diese zehn Jahre als eine Art Lehrlingsausbildung gebraucht habe. Das Medium Fernsehen ist nicht einfacher, aber ich konnte mein Handwerk verbessern. Geschichten strukturieren, Spannung aufbauen, verknappte Dialoge schreiben etc. Ich hatte damals den Ruf, dass ich sehr zuverlässig, schnell und nicht schlecht bin. Da kam eine Anfrage des Schweizer Fernsehens, ob ich innert kurzer Zeit eine Komödie schreiben könne. Diese Komödie, das war "Der Millionenfund" mit Walö Lüond. Der Fernsehfilm hatte auf Anhieb über eine Million Zuschauer. Das war ein guter Einstieg ins TV-Geschäft, danach habe ich einfach versucht, im Sattel zu bleiben und habe ein Drehbuch nach dem anderen geschrieben. Dann kam mein Sohn Clovis auf die Welt und ich entwickelte einen grossen, gesunden Ehrgeiz. Ich wollte besser werden und mehr Geld verdienen.

Mit SF DRS?

Am Anfang mit weiteren Filmen für das Schweizer Fernsehen wie zum Beispiel die ersten sieben Folgen der „Eurocops“, nach ein paar Jahren ging ich dann nach Deutschland und machte grössere Produktionen wie "Tatort", "Peter Strohm" und entwickelte für RTL von Grund auf die beiden international sehr erfolgreichen Serien "Alarm für Cobra 11 -- die Autobahnpolizei" und "Der Clown". Beide Serien schrieben neue Rekorde in der Geschichte des deutschen Privatfernsehens. Das war dann auch der Moment, als ich eine Pause einlegte beim Drehbuchschreiben.

Warum?

Irgendwie war alles zu einfach geworden. Und langweilig. Und ich wollte mir endlich den Luxus gönnen, einen Stoff zu bearbeiten, der mir am Herzen lag und wirklich schwierig war: "Cäsars Druide". An dem Stoff habe ich zehn Jahre lang recherchiert und den Roman dann in zwei Jahren niedergeschrieben. Kein Stoff hat mich emotional jemals derart bewegt wie die Geschichte des jungen Druidenlehrlings in Caesars Diensten. Und obwohl das Buch längst auf dem Markt ist, vergeht praktisch kein Tag, an dem ich nicht an die Figuren aus „Caesars Druide“ denke und die Story weiter erzähle.

Wie kamen Sie denn von Cäsar zu den Spielen? Das ist ja ein rechter Schritt.

Das war ein kleiner Schritt. Ich wollte eigentlich einen historischen Roman über Hannibal schreiben. Seit ich klein bin fasziniert mich die römische Antike. Ich hatte im Sinn, eine Romanreihe zu schreiben, die mit Hannibal eröffnet wurde. Doch dann erschien "Hannibal" von Gisbert Haefs. Der Roman war so fantastisch gut, dass ich es überflüssig fand, selber noch einen Hannibal-Roman zu schreiben. Doch ich hatte viel Stoff gesammelt, spielte mit meinem Sohn Computerspiele und dachte mir, dass es eigentlich keine professionellen Drehbuchautoren gab, die gleichzeitig etwas von Geschichte und Software verstanden. Damals besprach ich auch für die Schweizer Illustrie und Radio DRS III die neuen Computerspiele. Das waren die Anfänge. Und so kam ich auf die Idee, aus dem Hannibal-Stoff ein Computerspiel zu entwickeln: Hannibal.

Das hat funktioniert?

Ich rief die Firma „Starbyte“ an und fragte ob die Interesse haben. Sie hatten. Der Programmierer von Hannibal war Andreas Seebeck, der Grafiker war Ingo Mesche, der spätere Erfinder des Moorhuhns Charakters.

Das ursprüngliche Black-Pencil Team.

Genau. Aus diesem Trio wurde später das Kernteam von Blackpencil. Andreas Seebeck und Ingo Mesche arbeiteten damals bei der deutschen Firma Starbyte. Doch während "Hannibal" in den USA lanciert wurde, ging Starbyte Konkurs. Alle Mitarbeiter wurden entlassen. Ich schrieb damals an neuen Peter-Strohm-Folgen für Klaus Löwitsch. Ingo Mesche und Andreas Seebeck meinten, wir könnten doch ein Team bilden und etwas für das Fernsehen machen. Den Ausschlag gab die Behauptung von Andreas Seebeck, man könne mit den Tasten eines Telefons eine Kugel steuern, die auf einem TV-PC rollt. Natürlich sieht eine Kugel nicht so hübsch aus wie eine Figur von Ingo Mesche, und eine Kugel ist noch keine Game-Story. Aber als Trio verfügten wir über eine originelle Mischung an interdisziplinärem Wissen, die damals in der Software Unterhaltungsbranche noch nicht vorhanden war. Aus der Idee mit der Kugel entwickelte sich dann das "MiniGame", das zehn Jahre lang für die höchsten Einschaltquoten im Tagesfernsehen von SF DRS sorgte und bei der Landeslotterie das Mini-Los zu einem Verkaufserfolg machte. 

1991 haben Sie die Medienagentur Black Pencil gegründet. Das Web war damals kaum geboren, das Internet noch in den Kinderschuhen. Was hatte eine Medienagentur damals zu tun?

Wir machten mit Telefon und Fernsehen interaktive Spiele, wie man sie heute aus dem Internet kennt. Wir waren damals schon eine virtuelle Firma, Andreas Seebeck lebte in einem Maisfeld an der holländischen Grenze, Ingo Mesche lebte in Dortmund und später auf der Insel Malta. Das lustige ist: Ich habe Ingo Mesche in elf Jahren genau dreimal live gesehen. Wir hatten aber relativ früh Bildschirmtelefone, Internet hatten wir natürlich auch, das Steinzeit-Internet, und Compuserve. So hatten alle drei immer das Gefühl im gleichen Büro zu sitzen und schmolzen zu einem echt starken Team zusammen. Die nächsten 10 Jahre waren sehr arbeitsintensiv, denn ich schrieb immer noch Drehbücher. Zehn Jahre lang machte ich beides parallel.

Was kam nach dem TAF Minigame?

Danach kamen die "Brainies" und verschiedene andere Computerspiele. Etwa 20 Spiele insgesamt. Ich schrieb meistens die Drehbücher für die Computerspiele, Andreas Seebeck machte Telefonie und Programmierung und Ingo Mesche besorgte die Grafik und die Animation. Ingo und ich spielten auch privat, Andreas sagt aus Überzeugung: Ich hasse Spiele. Er ist eben unser Professor Einstein.

Und dann haben Sie Blackpencil an Phenomedia verkauft?

Im Mai 2000 erreichte ich eine Grenze. Die Doppelbelastung, gleichzeitig eine Medienagentur zu führen und Drehbücher zu schreiben, wurde zu gross. Zudem wurde "Cäsars Druide" ein Erfolg und ich wollte weitere historische Romane schreiben. Deshalb verkaufte ich Blackpecil an Phenomedia in Deutschland.

Gab es damals das Moorhuhn schon?

Das Moorhuhn gibt es schon seit 1993, Ingo Mesche hat die Figur als feindliche Figur für ein Entenspiel entworfen, das wir nie realisiert haben. Als Art Department (der Voräufer von Phenomedia) ein Werbespiel für Jonny Walker machen wollte, suchten sie ein Moorhuhn und Ingo Mesche hatte eins in der Schublade. Also lizensierte er die Figur an Phenomedia.

Jetzt haben Sie im Rahmen eines Managment Buy Outs ihre alte wieder zurückgekauft.

Nein, ich habe nicht die Firma zurückgekauft, die ich damals verkauft habe. Verkauft habe ich im Mai 2000 die Blackpencil mit allen Lizenzen von 1991 bis Mai 2000. Jetzt habe ich die damals in Phenomedia Schweiz umfirmierte Blackpencil gekauft mit allen Lizenzen von Mai 2000 bis Heute. Und dazu gehören „Quiz Today“, die neue Quiz Show von SF DRS ab 2. September und alle Gesundheits- und Präventionsspiele wie „Catch the Sperm“.

Von den Eurocops zum Minigame, von der Antike zum interaktiven Fernsehen ist die Spannweite extrem gross. Was verbindet Cäsars Druiden mit Peter Strohm und dem Moorhuhn?

Sie können noch die Bibel dazunehmen: Es ist die gleiche Grunddramaturgie: Man erschafft einen Sympathieträger, egal ob es Julius Cäsar ist oder eine Pacman Figur. Dieser Sympathieträger hat Stärken und Schwächen und muss einen Weg zurücklegen von A nach B. Auf dem Weg gibt es Hindernisse, die er überwinden muss. Der Weg von A nach B ist die eigentliche Story und der Kern der Schlüssel zum Erfolg  ist stets, dass man sich Sorgen macht um die Hauptfigur. Weil man sie liebt. Ganz egal, ob Sie ein banales Jump and Run Spiel nehmen, einen historischen Roman oder von mir aus die Bibel, es ist letztlich immer die gleiche dramaturgische Grund Struktur. Natürlich ist es ein emotionaler Unterschied, ob ich mich zehn Jahre lang mit Cäsar beschäftige oder einen Monat lang mit einem Action-Game. Es ist nicht die gleiche Disziplin, nicht die gleiche Liga, aber das gleiche Handwerk.

Ein Schweizer guckt etwa 150 Minuten Fernsehen am Tag, lesen tut er sicher weniger. Muss man heute Fernsehen machen um "gelesen" zu werden, um Geschichten erzählen zu können?

Nein, sicher nicht. Die Menschen lesen ja immer noch und das Schreiben für die verschiedenen Gattungen ist in etwa gleich schwierig oder gleich einfach. Der Verkauf eines Romans ist vielleicht etwas schwieriger, weil bekanntlich von 10'000 Manuskripten bloss eines gedruckt wird, aber das liegt daran, dass viele, die gerne Schreiben, das Handwerk vergessen, keine Struktur zu Stande bringen, die Spannung und Entspannung schafft.

Ändert es für Sie etwas als Geschichtenerzähler, für welches Medium Sie arbeiten?

Nein, eigentlich nicht, Das A und O ist, dass sich der Leser oder Zuschauer Sorgen um die Hauptfigur macht. Ich merke das bei "Cäsars Druide", der jetzt im deutschsprachigen Raum, in Italien, Spanien und in Südamerika auf dem Markt ist. Da kriege ich jetzt vor allem aus Italien jede Menge E-Mails von Menschen, die sich um die Sklavin Wanda sorgen und die wissen wollen, wann die Fortsetzung kommt. Erstaunlich viele schreiben, sie hätten das Buch, immerhin über 500 Seiten, in einem Zug durchgelesen. Man merkt den Charakteren eben an, dass sie echt sind und keine pseudointellektuellen Konstrukte.

Und? Wann kommt die Fortsetzung?

Ich arbeite im Moment an einem historischen Roman, der aber nicht in der römischen Antike spielt. Ich hoffe, dass ich Ende Jahr fertig bin. Dann schreibe ich im Jahr 2003 die Fortsetzung von Cäsars Druide.

Lässt sich das Publikum einfacher packen, wenn es, wie im Internet oder bei einem Computerspiel, selbst mit den Figuren spielen kann?

Bei einem Geschicklichkeitsspiel ist es ironischerweise so, dass der Spieler die Geschichte der Reise von A nach B erzählt. Er ist der Buddy oder der Schutzengel der Hauptfigur. Das ist dass Witzige am Computerspiel: Man hat den Start und das Ziel gesetzt und die Hindernisse aufgestellt, danach ist es der Spieler, der die eigentliche Geschichte schreibt.

Die Interaktion ändert also grundsätzlich nichts?

Ich glaube nicht, dass die Interaktionsmöglichkeit dramaturgisch gesehen etwas grundsätzlich anderes darstellt. Interaktive Medien können aber nie die Vielfalt erzeugen, die ein fertig geschriebener Roman erzeugen kann. Aber die Interaktion spielt sich innerhalb eines vor langer Zeit eng gesteckten Rahmens ab. Auch vielfältige Interaktionsmöglichkeiten haben mit der Zeit etwas Repetitives. Genau diese Repetitive nutzen wir bei den Präventions- und Gesundheitsspielen, weil man ja aus der Neurologie weiss, dass es Frequenz, Intensität und Dauer einer Handlung ist, die neue Verhaltensmuster speichern lassen.

Verstehen Sie mich recht: Fussball ist auch variationsarm, die Bandbreite der möglichen Handlungen ist klein, kein Mittelfeldspieler fällt plötzlich auf die Knie und opfert den Göttern, es gibt weder Sex noch Naturkatastrophen auf dem Spielfeld. Und trotzdem ist Fussball Dynamik und Dramatik pur. Die Variationsbreite sagt also nichts über die Intensität des Erlebnisses aus.

Sie haben aber die Hoffnung nicht verloren, dass die Menschen weiterhin lesen werden?

Ich bin überzeugt, dass es immer Leute geben wird, die Lesen werden. Ich gehe aber davon aus, dass das Angebot in der Belletristik schmäler wird und dass die Vermarktbarkeit von Autoren immer wichtiger werden wird. Das heisst, dass der Verlag künftig nicht nur ein Buch oder einen Roman kauft, sondern auch einen Charakter, eine Autorin, einen Autor, mit der man hofft, das Buch auch verkaufen zu können. In den USA erlebt man mittlerweile bereits den Autor als Unternehmer. Der Autor, der sich beim Stoffentscheid von Marktforschungsinstituten und Werbeagenturen beraten lässt. Das ist eine neue Entwicklung, die sicher auch nach Europa kommen wird. Der klassische Schweizer Schriftsteller bei uns ist aber extrem konservativ (obwohl er sich stets für progressiv hält), er verteufelt rituell den Fortschritt, hat eher Angst vor der Zukunft und neigt zu elitärer Abschottung und Schmarotzertum.

Sie meinen damit die Kulturszene?

Ja, Erfolg haben und Geld verdienen ist in unserer Kultur eher verpönt. Ich habe eine sehr sportliche Einstellung dazu. Ich bin eher der Selfmademan, den Sie irgendwo im Urwald absetzen und zwei Wochen später handelt er mit Kokusnüssen. Ich bin nicht der weltfremde Intellektuelle, der sich in einer elitären Wolke verschanzt und gleichzeitig erwartet, dass der Staat ihn lebenslänglich durchfüttert. Ein Leben als geschützte Vogelart macht doch keinen Spass. Und bietet dem Leser wenig Erfahrungssubstanz. Ich bin stolz darauf, dass ich mich als Schriftsteller selber finanziere. Das ist auch ein Grund, warum ich die zwei verschiedenen Schienen pflege. Ich liebe beides. Und was noch wichtiger ist: Ich profitiere als Schriftsteller von meinen Erfahrungen in der freien Wirtschaft und umgekehrt.

Wie geht es weiter mit Blackpencil?

Jetzt ist gerade "Smoke Attack" mit neuen Levels erschienen. Ab dem 2. September läuft auf SF DRS die neue Quizshow "Quiz Today", die ich gemeinsam mit Kurt Felix entwickelt habe und die von Stefan Klapproth präsentiert werden wird. Und am 3. März 2003 (also am 03.03.03) erscheint "Catch the Sperm 3".

Und dann?

Uns interessiert wie immer die Unterhaltung von morgen. Wie können neue Technologien massentauglich für neue TV Formate umgesetzt werden?

Interaktives Fernsehen im weitesten Sinn?

Genau. Bei Quiz Today zum Beispiel nehmen die Fernsehzuschauer per SMS an nationalen Volksbefragungen teil, deren Voraussage Bestandteil des Quiz sind. Solche Dinge finden wir spannend und gesellschaftlich und politisch von nicht zu unterschätzendender Relevanz. Wenn Sie so wollen, werden wir ab dem 2. September alle 14 Tage auf SF DRS 3 Volksbefragungen haben.

 

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Claude Cueni

Claude Cueni (46) hat ein Jahr vor der Handelsmatura seine Schulausbildung am Gymnasium abgebrochen, reiste per Anhalter durch Europa und begann 1974 zu schreiben. Anschliessend nahm er zwischen 1974 und 1982 immer wieder Gelegenheitsarbeiten an, die stets auch zur Stoffbeschaffung für schriftstellerische Arbeiten dienten. Seit 1982 ist er freier Schriftsteller. Cueni schrieb eine Reihe von Romanen, darunter "Cäsars Druide" (Heyne Verlag) und arbeitete an verschiedene TV-Serien mit, darunter "Eurocops", "Tatort" und "Peter Strohm". Seine TV Krimis wurden in 28 Sprachen übersetzt und in 36 Ländern ausgestrahlt. 1991 gründete er die Medienagentur "Black Pencil AG". 2000 verkaufte er die Agentur an die am Neuen Markt in Deutschland kotierte Phenomedia AG. Im Juli 2002 hat er die Rechte der aus Blackpencil entstandenen Phenomedia AG Switzerland zurückgekauft und in die Black Pencil Entertainment AG überführt.

Black Pencil Entertainment AG

1991 hat Claude Cueni die Black Pencil AG gegründet. Die Firma hat zum Beispiel das "TAF Minigame" entwickelt, das erste interaktive Computer Telefonie Spiel Europas, das sieben Jahre lang im Tagesfernsehen von SF DRS lief. Berühmt würde Black Pencil mit "Catch the Sperm", einem Aids-Präventionsspiel, das in über 190 Ländern gespielt wird. Im Mai 2000 verkaufte Cueni Black Pencil an die deutsche Phenomedia und begleitete seine alte Firma unter dem Namen „Phenomedia AG Switzerland“ als Verwaltungsrat. Im Juli 2002 hat Cueni die Lizenzen der letzten 2 Jahre zurückgekauft und in die "Black Pencil Entertainment AG" überführt. Alle Freelancer sind ihm dabei gefolgt, darunter Moorhuhn-Erfinder Ingo Mesche. Cueni will insbesondere Präventionsspiele wie "Catch the Sperm" oder "Smoke Attack" für das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit fortführen. Im Bereich der Fernsehsoftware will sich das Team um Claude Cueni auf die Entwicklung neuer interaktiver Unterhaltungsformate und Technologien konzentrieren. Mit "Quiz Today", einer zusammen mit dem Entertainer Kurt Felix ausgetüftelten grossen SMS Quiz Show, startet das aktuellste Black Pencil-Produkt am 2. September 2002 im Schweizer Fernsehen.

September 2002