16.2.2026: Selenskis Endspiel

Dass die ukrainisch-russische Mentalität nicht gerade ein Vorbild für gepflegte Tischgespräche ist, wissen wir nicht erst seit den ruppigen Rundumschlägen des ukrainischen Ex-Diplomaten Andrij Melnyk in Berlin.

Bereits vor zwei oder drei Jahren drohte Selenski in einem Interview, dass er nicht garantieren könne, dass sich seine mittlerweile über 5 Millionen Landsleute im Westen ruhig verhalten, falls der Westen nicht noch mehr Geld schickt. Und auf diesem Niveau ging es dann weiter: Forderungen, Drohungen, Erpressungen, Beschimpfungen, groteske Selbstüber-schätzung, schulmeisterliche Belehrungen und keine Spur von Dankbarkeit.

Jetzt fordert Selenski, den Geschichtsblinde als «ukrainischen Churchill» verehren, ein konkretes Datum für einen EU-Beitritt, obwohl die verschwundenen West-milliarden verschwunden bleiben und das (nebst Russland) korrupteste Land Osteuropas die Beitrittsbedingungen noch lange nicht erfüllt.

Falls der Westen nicht gehorcht, will er weitere Männer als Kanonenfutter an die Front schicken.

Die EU, die als Taube gestartet ist und mittlerweile als Falke herumflattert, sollte mittlerweile ahnen, dass dieser ungezogene Rüpel die EU vollends zerstören würde. Die Ukraine würde als Nettoempfänger Europas Kassen leeren, und Zehntausende brutalisierte und traumatisierte Ex-Soldaten würden den EU-Raum fluten.

Die Schweiz tut gut daran, sich von dieser hoffnungslos verschuldeten und zunehmend totalitären Union fernzuhalten. Die EU sperrt ohne Gerichtsverfahren Konten von (unbescholtenen!) Kritikern, will das Bargeld Schritt für Schritt abschaffen und plant, das Einstimmigkeitsprinzip, das bei wichtigen Entscheidungen die Zustimmung aller Mitgliedstaaten verlangt, abzuschaffen.

Bis wir über den Unterwerfungsvertrag abstimmen, gibt es die EU in dieser Form nicht mehr. Gut für die Schweiz.

15.2.2026: Harald Martensteins Rede. Ohne Kürzung. Ohne Kommentar.

Wir sprechen hier also in einer Art Schauprozess über das Verbot einer Partei, die im Westen Deutschlands von 20 Prozent der Menschen gewählt wird und im Osten von 35 bis 40 Prozent. Mit anderen Worten, wir reden über das Ende der Demokratie und ihre Ersetzung durch etwas anderes. Die Meinung großer und immer noch wachsender Teile der Bevölkerung soll für die Politik in Zukunft keine Rolle mehr spielen. Wie soll das neue System eigentlich heißen? Gelenkte Demokratie? Unsere Demokratie? Bestimmt fällt Ihnen ein schönerer Name ein.

Ja, sie haben recht mit dem, was hier vermutlich vielen gerade durch den Kopf geht. Ja, die NSDAP hätte man mal besser verboten. Ob dieser Versuch etwas genützt hätte, weiß man natürlich nicht. Aber die sogenannte Machtergreifung von 1933 war zweifellos eine Katastrophe und Vorbote weiterer Katastrophen. Man musste alles versuchen, um das zu verhindern.

Der Kampf gegen rechts ist ein Kampf gegen die Demokratie

Ich stelle Ihnen einige Fragen. Die erste Frage sind die Begriffe rechts und rechtsradikal wirklich mehr oder weniger bedeutungsgleich? Ich frage das, weil beide Begriffe in den linken Debattenräumen meist wie Synonyme verwendet werden. „Kampf gegen Rechts“: So soll also ein Kampf für die Demokratie heißen? Es ist ein Kampf gegen die Demokratie.

Rechts und links sind seit 1789 die beiden Grundrichtungen aller demokratischen Staaten. Rechte lehnen ein sozialistisches Wirtschaftssystem ab. Sie verteidigen das Unternehmertum. Sie sind für Traditionen. Sie halten die Familie für ein gutes Modell und sie mögen ihr Land. Sie hassen es nicht. Eindeutig rechte Politiker haben gegen die Nazis gekämpft und den Vorläufer der EU gegründet. Sie hießen de Gaulles, Adenauer und Churchill. Typisch rechte Politiker der jüngeren Geschichte waren Margaret Thatcher und Ronald Reagan. Sie lehnen diese Leute ab, okay. Aber wollen sie allen Ernstes solche Haltungen verbieten? Sie sind dann ein Gegner der Demokratie. Das sollten sie dann aber auch zugeben vor sich selbst und vor der Welt.

Mit dem Verbot mehrheitsfähiger Parteien verwandelt man diesen Staat in ein autoritäres Regime

Sie werden einwenden, dass sie nicht diese Oldschool-Rechten wie Adenauer oder Reagan meinen, wenn sie Verbote fordern. Sie meinen den Populismus, eine neue Spielart des Rechten, die in der gesamten westlichen Welt entstanden ist, nicht nur in Deutschland. Sie findet Zustrom bei denen, die bisher bürgerliche oder gemäßig linke Parteien gewählt haben, also bei uns Union, SPD, FDP. Diese Wähler fühlen sich nicht mehr repräsentiert durch das alte Parteienpektrum.

Das meist abwertend gebrauchte Wort Populismus suggeriert, dass es ein Fehler wäre, beim Regieren auf die Zustimmung der Bevölkerung wertzulegen – genau diese Idee. Alle Macht muss durch den Willen der Mehrheit gerechtfertigt sein. Das ist aber nun mal die Grundlage unserer Verfassung. Mit einem Verbot mehrheitsfähiger Parteien entzieht man diesem Staat seine Legitimation und verwandelt ihn in ein autoritäres Regime. Dafür muss man dann aber schon sehr gute Gründe haben. Man muss es mit einem Gegner zu tun haben, der selber die Demokratie abschaffen will. Man muss sich in einer Notwehrsituation befinden.

Mit der Begründung „Rettung der Demokratie“ kann man die Demokratie abschaffen

Die entscheidende Frage ist, ob so eine Partei legitime Ziele verfolgt oder illegitime. Es geht also nicht darum, ob Sie oder ich diese Ziele für richtig halten. Illegitime Ziele wären z.B. für die Beseitigung der Meinungsfreiheit, der Entzug von Grundrechten für Teile der Bevölkerung oder aber das Verbot von Parteien, die von den Regierenden als störend empfunden werden. Ein illegitimes Ziel ist also genau das Ziel, dass sie mit einem Verbot verfolgen. Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen.

Tatsächlich war diese Begründung, wir retten die Demokratie, historisch gesehen eine der beliebtesten bei denen, die sie abgeschafft haben. Kennen Sie eigentlich die historische Anti-Rechtsbewegung? Das sollten sie. Unter diesem Namen wurden 1957 in China fast 2 Millionen Menschen verhaftet. Bürgerliche Elemente, viele davon Intellektuelle und in Straflager gesperrt. Dort ermordete man viele von ihnen. Sinn der Anti-Rechtsbewegung war es China in einen Einparteienstaat zu verwandeln. Ja, es gab bis 1957 unter Mao Zetung ein Mehrparteiensystem. Der Kampf gegen Rechts hat mit diesem Unsinn aufgeräumt und hier wurde ja auch schon in mehreren Wortbeiträgen über ein Verbot der Unionspartei nachgedacht. Das chinesische Modell.

Es ist legitim für eine restriktive Migrationspolitik einzutreten

Ähnliche Parteien wie die AfD waren bereits in mehr als einem dutzend europäischer Staaten in Regierungskoalitionen vertreten oder stützten Regierungen, unter anderem in Skandinavien. Demnächst könnten sie in Frankreich und Großbritannien regieren. Sie sollten sehen, dass Deutschland wieder mal einen Sonderweg beschreitet. Nun zu einer anderen Frage.

Ist es legitim für Verfassungsänderungen einzutreten? Es muss wohl legitim sein, denn das Grundgesetz wurde seit 1949 bereits mehr als 50 mal geändert oder ergänzt. Ist es legitim für eine restriktive Migrationspolitik einzutreten? Es muss wohl legitim sein, denn es gibt eine solche Politik in so zweifellos demokratischen Staaten wie Dänemark oder Australien. Ist es legitim, aus der EU austreten zu wollen? Das keineswegs faschistische Großbritannien hat es getan. Ist Patriotismus legitim? Willi Brand war erklärtermaßen Patriot. Ich sage es noch einmal. Doch, doch, das war er.

Ein breites politisches Spektrum ist Merkmal einer Demokratie

Ich sage es noch einmal. Bei all diesen Fragen kommt es nicht auf richtig oder falsch an. Es geht nur darum, ob etwas in eine Demokratie erlaubt sein muss oder nicht. Es gehört zu den Merkmalen demokratischer Staaten, dass dort das Spektrum des politisch erlaubten sehr breit ist. Sie müssen sich also gegen ihr Naturell damit abfinden, dass es in einem freien Land mit freien Wahlen nicht immer so läuft, wie Sie es möchten. Falls Sie das überfordert, liegt das Problem bei Ihnen und nicht bei denen, die anders denken als Sie.

Wenn Sie wollen, dass die AfD verboten wird, müssen Sie nachweisen, dass diese Partei das Land in ein anderes System überführen möchte. Zum Beispiel indem sie alle Parteien ausschaltet, die nicht das Weltbild der AfD teilen. Also, ich wiederhole mich, indem sie ungefähr das tut, was einige von Ihnen gern möchten. Aber von einer Verbotsforderung der AfD gegen die politische Konkurrenz ist bisher nichts bekannt.

Rechtsextremer Bullshit einzelner Parteimitglieder reicht für kein Verbot

Es genügt für ein Verbot keineswegs, dass einzelne Parteimitlieder rechtsextremen Bullshit von sich geben. Der Nachweis dessen ist leicht zu führen. Ich nehme an, davon wird man hier in den nächsten Tagen noch eine Menge hören.

Ich helfe Ihnen. Hier ein paar wirklich skandalöse Zitate. Sie sind alle belegt.

Zitat 1: „Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören, in ihre Löcher.“
Zitat 2: „Wir wollen von niemandem mehr, weder von Washington noch von Moskau, auch nicht von Tel Aviv, ständig an unsere Vergangenheit erinnert werden.“
Zitat 3: „Wir brauchen keine Opposition, wir sind schon Demokraten.“
Zitat 4, das letzte: „Ich bin ein Deutschnationaler und fordere bedingungslosen Gehorsam.“

Eklig, sicher. Spätestens beim letzten Zitat haben es sicher einige erkannt. All das war Originalton nicht etwa von Björn Höcke, sondern von Franz Josef Strauß, dem CSU-Vorsitzenden, der beinahe Kanzler wurde. Willy Brandt saß neben ihm im Kabinett. Dass Willy Brandt kein Nazi war, ist Ihnen ja vermutlich bekannt. Auch Strauß war kein Nazi, nur ein Reaktionär, sonst hätte sich Willy Brandt wohl kaum neben ihn gesetzt.

„Nazi“ ist zu einem Sammelbegriff geworden für alle, die nicht an den Sieg des Sozialismus glauben

Der Vorsitzende der Grünen, Felix Banaszak, hat bei mir Eselsohren hinten drangemacht. Der Vorsitzende der Grünen Felix Banaszak sagte vor ein paar Tagen im Podcast meines Welt-Kollegen Paul Ronzheimer, die AfD stehe in einer Traditionslinie mit den Nationalsozialisten. Das gleiche würde er vielleicht auch über Strauß sagen, über einen Ernst Jünger, über Boris Palmer oder über den Weihnachtsmann. Es ist inzwischen völlig klar, dass Nazi ein moderner Sammelbegriff für alle ist, die nicht an den Sieg des Sozialismus glauben oder an die Wokeness.

Die Nazis unterscheiden sich von den Rechtskonservativen. Die Nazis hatten eine Miliz namens SA, die auf den Straßen Jagd auf Linke machte. Sie machten keinen Hehl daraus, dass sie Krieg wollten. Sie waren erklärte Antisemiten. Rassismus war ihr Programm. Sie wollten keine andere Republik. Sie wollten überhaupt keine Republik, sondern den Führerstaat.

Wer alle Rechten Nazis nennt, nur weil sie keine Linken sind, ist wirklich ein historischer Analphabet

1990 formulierte der amerikanische Autor Mike Godwin eine sozialpsychologische Theorie. Godwins Law gilt inzwischen als empirisch bewiesen. Er sagt, dass seit 1950 bei jeder größeren Meinungsverschiedenheit weltweit und immer irgendwann ein Vergleich mit den Nazis auftaucht. Dieser Vergleich habe nichts mit der realen Geschichte zu tun, sondern mit dem Wunsch des Sprechers seinem Gegenüber die Satisfaktionsfähigkeit abzusprechen.

Auch Angela Merkel wurde schon mit den Nazis verglichen von Hugo Chavez, auch Peer Steinbrück von irgendwelchen Schweizern. Sie wissen, dass es zwischen Heinrich Himmler und Alice Weidel schon ein paar Unterschiede gibt. Eine offen mit einer andersrassigen verbandelte Lesbe wie Alice Weidel wäre bei den Nazis ja im KZ gelandet. Wer alle Rechten Nazis nennt, nur weil sie keine Linken sind, ist wirklich ein historischer Analphabet. Aber das wäre verzeihlich. Unbildung ist ja kein Verbrechen. Ihnen werfe ich vor, dass Sie wissen, was sie tun. Sie wissen, dass sie nicht das Vierte Reich verhindern, sondern dass sie lediglich ihre politische Konkurrenz ausschalten möchten.

Es wäre ein Kinderspiel, die AfD klein zu halten. Man müsste dazu lediglich ein paar echte Probleme angehen

Die AfD-Wähler, jedenfalls die meisten, wollen keinen neuen Hitler. Sie wollen so etwas ähnliches wie einen neuen Helmut Schmidt. Es wäre ein Kinderspiel, die AfD klein zu halten. Man müsste dazu lediglich ein paar Probleme angehen, die echte Probleme sind und deren Existenz sie vermutlich bis zu ihrem letzten Atemzug leugnen würden. Passen Sie die Migration an die wirtschaftlichen Möglichkeiten dieses Landes an. Sorgen Sie für ein Level an Sicherheit, wie wir es 2010 hatten. Sorgen Sie dafür, dass unsere Schulen funktionieren und die Wirtschaft konkurrenzfähig ist. Mehr muss es nicht sein. Ist das für Sie Faschismus?

Ich glaube, sie haben verdrängt, dass in der Sowjetunion im Namen des Sozialismus neun Millionen Menschen ermordet oder dem Hungertod preisgegeben wurden. Sie haben die Millionen Opfer von Pol Pot und Mao erfolgreich verdrängt. In Venezuela wurde nach der gefälschten Wahl von 2024 auf den Straßen 24 Demonstranten von Maduros Truppen außergerichtlich hingerichtet, auch Minderjährige. Wenn Trump das getan hätte, wäre ganz schön was los. Links ist gut, rechts ist böse. So einfach ist das nicht.

Die entscheidende Trennlinie verläuft zwischen autoritären Regimen und solchen, in denen alle die gleichen Bürgerrechte besitzen. Egal, wo sie politisch stehen, egal ob sie die Regierung großartig finden oder sie verabscheuen. Wer sich an die Gesetze hält und keine Gewalt anwendet oder anzuwenden beabsichtigt, ist sicher und bei dem klingelt früh morgens nicht die Polizei an der Haustür. Danke.

14.2.2026: US-Aussenminister Marco Rubio. Seine Rede in voller Länge.

14. Februar 2026

Der US-Außenminister Marco Rubio (54) sprach am zweiten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz.


Seine Rede in voller Länge:


„Vielen Dank. Wir kommen heute hier als Mitglieder eines historischen Bündnisses zusammen – eines Bündnisses, das die Welt gerettet und verändert hat. Als diese Konferenz 1963 begann, befand sie sich in einem Land – ja, auf einem Kontinent –, der in sich selbst gespalten war. Die Grenze zwischen Kommunismus und Freiheit verlief durch das Herz Deutschlands. Die ersten Stacheldrahtzäune der Berliner Mauer waren nur zwei Jahre zuvor errichtet worden.

 

Und nur wenige Monate vor dieser ersten Konferenz, bevor sich unsere Vorgänger hier in München trafen, hatte die Kubakrise die Welt an den Rand der nuklearen Vernichtung gebracht. Während die Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg bei Amerikanern und Europäern noch frisch waren, sahen wir uns bereits einer neuen globalen Katastrophe gegenüber – einer mit dem Potenzial einer Zerstörung, apokalyptischer und endgültiger als alles zuvor in der Geschichte der Menschheit.

 

Zum Zeitpunkt dieser ersten Zusammenkunft war der sowjetische Kommunismus auf dem Vormarsch. Tausende Jahre westlicher Zivilisation standen auf dem Spiel. Der Sieg war keineswegs sicher. Doch wir waren von einem gemeinsamen Ziel getragen. Wir waren nicht nur vereint in dem, wogegen wir kämpften, sondern auch in dem, wofür wir kämpften. Und gemeinsam setzten sich Europa und Amerika durch, ein Kontinent wurde wiederaufgebaut. Unsere Völker prosperierten. Schließlich wurden Ost und West wieder vereint. Eine Zivilisation wurde erneut ganz.

 

Die berüchtigte Mauer, die dieses Land in zwei Teile gespalten hatte, fiel – und mit ihr ein böses Imperium – und Ost und West wurden wieder eins. Doch die Euphorie dieses Triumphs führte uns zu einer gefährlichen Illusion: dass wir das „Ende der Geschichte“ erreicht hätten; dass nun jede Nation eine liberale Demokratie werden würde; dass durch Handel und Wirtschaft geknüpfte Bande die Nation ersetzen würden; dass eine regelbasierte Weltordnung – ein überstrapazierter Begriff – das nationale Interesse ablösen würde; dass wir in einer Welt ohne Grenzen leben würden, in der jeder ein Weltbürger sei.

 

Das war eine törichte Vorstellung, die sowohl die menschliche Natur als auch die Lehren aus über 5000 Jahren aufgezeichneter Menschheitsgeschichte ignorierte. Und sie ist uns teuer zu stehen gekommen. In dieser Verblendung verfolgten wir eine dogmatische Vision von freiem und ungehemmtem Handel, während einige Nationen ihre Wirtschaft schützten und ihre Unternehmen subventionierten, um unsere systematisch zu unterbieten – Fabriken wurden geschlossen, große Teile unserer Gesellschaft deindustrialisiert, Millionen Arbeitsplätze der Mittel- und Arbeiterschicht ins Ausland verlagert, und die Kontrolle über kritische Lieferketten sowohl Gegnern als auch Rivalen überlassen.

 

Zunehmend lagerten wir unsere Souveränität an internationale Institutionen aus, während viele Länder massive Wohlfahrtsstaaten ausbauten – auf Kosten ihrer Verteidigungsfähigkeit. Das geschah, während andere Staaten den schnellsten militärischen Aufbau in der Geschichte der Menschheit betrieben und nicht zögerten, harte Macht zur Durchsetzung ihrer Interessen einzusetzen. Um einen Klimakult zu besänftigen, auferlegten wir uns Energiepolitiken, die unsere Bevölkerung verarmen lassen, während unsere Konkurrenten Öl, Kohle und Gas ausbeuten – nicht nur zur Versorgung ihrer Wirtschaft, sondern auch als Druckmittel gegen uns.

 

Und im Streben nach einer Welt ohne Grenzen öffneten wir unsere Türen für eine beispiellose Welle von Massenmigration, die den Zusammenhalt unserer Gesellschaften, die Kontinuität unserer Kultur und die Zukunft unserer Völker bedroht. Diese Fehler haben wir gemeinsam gemacht – und nun schulden wir es unseren Bürgern, diesen Tatsachen ins Auge zu sehen und gemeinsam voranzugehen, um wiederaufzubauen.

 

Unter Präsident Trump werden die Vereinigten Staaten erneut die Aufgabe der Erneuerung und Wiederherstellung übernehmen – getragen von der Vision einer Zukunft, die ebenso stolz, souverän und lebendig ist wie die Vergangenheit unserer Zivilisation. Und auch wenn wir bereit sind, dies nötigenfalls allein zu tun, ziehen wir es vor – und hoffen –, es gemeinsam mit Ihnen, unseren Freunden in Europa, zu tun.

Für die Vereinigten Staaten und Europa gilt: Wir gehören zusammen. Amerika wurde vor 250 Jahren gegründet, doch seine Wurzeln liegen lange zuvor hier auf diesem Kontinent. Die Menschen, die die Nation meiner Geburt besiedelten und aufbauten, kamen mit den Erinnerungen, Traditionen und dem christlichen Glauben ihrer Vorfahren – als heiligem Erbe, als unzerbrechlichem Band zwischen Alter und Neuer Welt.

 

Wir sind Teil einer Zivilisation – der westlichen Zivilisation. Uns verbinden die tiefsten Bande, die Nationen teilen können: Jahrhunderte gemeinsamer Geschichte, christlicher Glaube, Kultur, Erbe, Sprache, Abstammung und die Opfer unserer Vorfahren für die gemeinsame Zivilisation, deren Erben wir sind.

 

Deshalb mögen wir Amerikaner mitunter direkt und dringlich wirken. Deshalb verlangt Präsident Trump Ernsthaftigkeit und Gegenseitigkeit von unseren europäischen Freunden. Der Grund ist einfach: Wir kümmern uns. Wir sorgen uns zutiefst um Ihre Zukunft und um unsere. Und wenn wir gelegentlich unterschiedlicher Meinung sind, entspringen diese Differenzen unserer tiefen Verbundenheit mit Europa – nicht nur wirtschaftlich oder militärisch, sondern geistig und kulturell. Wir wollen ein starkes Europa. Wir glauben, Europa muss bestehen, denn die beiden großen Kriege des vergangenen Jahrhunderts erinnern uns stets daran, dass unser Schicksal untrennbar miteinander verbunden ist. Das Schicksal Europas wird für uns niemals irrelevant sein.

Nationale Sicherheit – das zentrale Thema dieser Konferenz – ist nicht nur eine Reihe technischer Fragen wie Verteidigungsausgaben oder Truppenstationierung. Das sind wichtige Fragen, aber nicht die grundlegende. Die grundlegende Frage lautet: Was verteidigen wir eigentlich? Armeen kämpfen nicht für Abstraktionen. Armeen kämpfen für ein Volk, für eine Nation, für eine Lebensweise. Und genau das verteidigen wir: eine große Zivilisation, die stolz auf ihre Geschichte sein kann, zuversichtlich in ihre Zukunft blickt und entschlossen ist, Herr ihres eigenen wirtschaftlichen und politischen Schicksals zu bleiben.

 

Hier in Europa entstanden die Ideen, die die Saat der Freiheit pflanzten und die Welt veränderten. Hier entstanden Rechtsstaatlichkeit, Universitäten und die wissenschaftliche Revolution. Dieser Kontinent brachte Mozart und Beethoven hervor, Dante und Shakespeare, Michelangelo und Da Vinci, die Beatles und die Rolling Stones. Die Gewölbe der Sixtinischen Kapelle und die Türme des Kölner Doms zeugen nicht nur von der Größe unserer Vergangenheit oder vom Glauben an Gott, der diese Wunder inspirierte – sie verweisen auch auf die Wunder, die uns in der Zukunft erwarten.

 

Doch nur wenn wir unser Erbe ohne Entschuldigung annehmen und stolz auf dieses gemeinsame Vermächtnis sind, können wir gemeinsam unsere wirtschaftliche und politische Zukunft gestalten.

 

Deindustrialisierung war kein unvermeidliches Schicksal. Sie war eine bewusste politische Entscheidung, ein jahrzehntelanges wirtschaftliches Unterfangen, das unsere Nationen ihrer Produktivkraft und Unabhängigkeit beraubte. Der Verlust unserer Lieferketten-Souveränität war kein Resultat eines gesunden globalen Handels, sondern eine freiwillige, törichte Umgestaltung unserer Wirtschaft, die uns abhängig und verwundbar machte.

 

Massenmigration ist kein Randthema. Sie ist eine Krise, die Gesellschaften im gesamten Westen verändert und destabilisiert. Gemeinsam können wir unsere Wirtschaft reindustrialisieren und unsere Verteidigungsfähigkeit wiederherstellen. Doch dieses neue Bündnis darf sich nicht nur auf militärische Kooperation konzentrieren, sondern auch darauf, gemeinsam neue Horizonte zu erschließen – kommerzielle Raumfahrt, künstliche Intelligenz, industrielle Automatisierung, sichere Lieferketten für kritische Mineralien und Wettbewerbsfähigkeit in den Märkten des globalen Südens.

 

Wir müssen aber auch die Kontrolle über unsere Grenzen zurückgewinnen. Zu bestimmen, wer und wie viele Menschen in unsere Länder kommen, ist kein Ausdruck von Fremdenfeindlichkeit, sondern ein grundlegender Akt nationaler Souveränität.

 

Und schließlich dürfen wir die sogenannte globale Ordnung nicht länger über die lebenswichtigen Interessen unserer Nationen stellen. Wir müssen internationale Institutionen reformieren und neu ausrichten.

 

In einer perfekten Welt würden Diplomatie und Resolutionen alle Konflikte lösen. Doch wir leben nicht in einer perfekten Welt. Wir dürfen nicht zulassen, dass diejenigen, die unsere Bürger bedrohen und die globale Stabilität gefährden, sich hinter abstrakten Prinzipien des Völkerrechts verstecken, die sie selbst regelmäßig missachten.

Dies ist der Weg, den Präsident Trump und die Vereinigten Staaten eingeschlagen haben – ein Weg, den wir gemeinsam mit Europa gehen möchten.“

5.2.26 Cueni: FEARLESS GIRL, ihr Krieg gegen Künstler, Anwälte und Zeitgeist.

FEARLESS GIRL von Kristen Visbal

2146 Anschläge / Claude Cueni


Ich unterhielt mich letzte Nacht mit der amerikanischen Bildhauerin Kristen Visbal über den filmreifen Kampf ihrer grossartigen Bronzefigur an drei Fronten.


FEARLESS GIRL wurde am 7. März 2017, einen Tag vor dem Weltfrauentag, gegenüber dem Bullen von Wall Street aufgestellt. Auftraggeber war der Vermögensverwalter State Street Global Advisors. Die kleine, selbstbewusst posierende Figur mit verschränkten Armen sollte ein Symbol für mehr Frauen in Führungspositionen sein und gleichzeitig einen neuen Investmentfonds bewerben, der Firmen mit höherem Frauenanteil in Chefetagen bevorzugt.

Was als PR-Aktion begann, entwickelte sich rasch zu einem kulturellen und politischen Symbol. Touristen, Aktivisten und Medien feierten die Statue als Ikone weiblicher Selbstbehauptung. Doch gleichzeitig begann ein juristischer Konflikt. Der italienisch-amerikanische Künstler Arturo Di Modica, Schöpfer des legendären „Charging Bull“, argumentierte, dass seine Skulptur durch die neue Inszenierung in ihrer Aussage verfälscht werde. Ursprünglich habe sein Bulle wirtschaftlichen Optimismus und Stärke verkörpert. Durch die Gegenüberstellung mit dem Mädchen wirke er plötzlich wie ein aggressiver Gegner, eine Deutung, die Di Modica als Verletzung seiner künstlerischen Rechte betrachtete.

Parallel dazu entbrannte auch noch eine zweite Debatte: Die Figur war zunächst nur mit temporärer Genehmigung aufgestellt worden. Aufgrund massiver öffentlicher Unterstützung beschloss die Stadt New York jedoch, sie dauerhaft zu behalten. Schließlich wurde die Statue 2018 an einen neuen Standort vor der New York Stock Exchange versetzt.

Und dann folgte eine dritte Debatte. Visbal beanspruchte die künstlerischen Rechte an ihrer Figur, während State Street die Marken- und Nutzungsrechte im Rahmen der Marketingkampagne kontrollierte. Als Visbal auf eigene Faust Kopien Ihrer Figur herstellte und für angeblich eine Viertelmillion verkaufte, ging der Investmentfonds juristisch gegen sie vor.

Kristen Visbal nannte mir gestern den überraschenden Grund, wieso sie wirklich aufgab und alle Rechte dem Immobilienfonds überliess: Weder Frauenbewegungen noch NGO’s hatten ihr Fearless Girl nutzen wollen.


Alle hier abgebildeten Dioramen können erworben werden. Siehe Online-Shop

https://www.cueni.ch/smallworlds/

Die Serie INSPIRED BY FEARLESS GIRL ist aktuell die ca. 40. Position im Shop.


 

Eine Bildanalyse von ChatGPT5.1.

 

BILDANALYSE CHAT GPT 5.1.

Kurzfassung: Ja – kleine Buben wurden bis in die frühen 1960er-Jahre oft wie Mädchen gekleidet, und Armut bzw. Sparzwang verstärkte diesen Effekt, war aber nicht der einzige Grund.

Etwas ausführlicher und historisch eingeordnet (auch passend zu Basel um 1960):

1) Tradition: „Kleinkinder sind geschlechtsneutral“

Bis etwa zum 4.–6. Lebensjahr galt in vielen europäischen Ländern – auch in der Schweiz – die Faustregel:

  • Kleinkinder = praktische Kleidung, nicht geschlechtsspezifisch
  • kurze Kleider, Schürzen, einfache Baumwollanzüge waren Standard
  • Haare oft lockig oder länger, ohne klare Geschlechtermarkierung

Das hatte mehrere Gründe:

  • leichteres Wickeln / Toilettentraining
  • schnelleres Umziehen
  • weniger Stoffverbrauch
  • einfache Schnitte zum Selbernähen

Das war keine Ausnahme, sondern gesellschaftlich normal.

2) Ökonomischer Faktor: Armut verstärkte es deutlich

Was du beschreibst (kein Kühlschrank, kein Auto, keine Ferien) ist typisch für viele Arbeiter- und Kleinbürgerhaushalte der Nachkriegszeit.

In solchen Familien galt:

  • Kleidung wurde vererbt (meist von Mädchen an jüngere Geschwister – egal welches Geschlecht)
  • neu gekauft wurde nur, was absolut nötig war
  • neutrale Kleider waren günstiger und länger nutzbar
  • ein Kleid passte länger als eine Hose

Gerade bei mehreren Kindern war das ökonomisch rational.

3) Der Umbruch kam erst in den 1960ern

Die starke Geschlechtertrennung bei Kinderkleidung (rosa vs. blau, Kleider vs. Hosen) wurde erst mit:

  • Wirtschaftswunder
  • Massenkonsum
  • Fernsehen & Werbung
  • Babyboom-Generation

systematisch durchgesetzt.

Vorher war das keine Identitätsfrage, sondern Alltag.

4) Dein Foto im Kontext

Was man auf dem Bild sieht:

  • funktionale Alltagskleidung
  • einfache Schnitte
  • robuste Schuhe
  • kein modischer Zierrat

Das spricht eher für:

praktische Alltagskleidung in einem sparsamen Haushalt – völlig zeittypisch

Nicht für „absichtlich als Mädchen verkleidet“.

Fazit

Deine Erinnerung trifft es gut:

  • Ja, kleine Buben trugen damals häufig kleidartige Kleidung.
  • Ja, Armut und Sparsamkeit spielten eine wichtige Rolle.
  • Aber: Das war gesellschaftlich normal und nicht stigmatisierend.

Erst die spätere Konsumgesellschaft hat daraus ein „ungewöhnliches“ Thema gemacht.

gerne

Gut — dann hier die konkrete historische Einordnung für die Schweiz (ca. 1945–1970), mit Fokus auf Alltag, Stadt/Land-Unterschiede und Altersgrenzen.

1) Ab welchem Alter bekamen Knaben „Hosenpflicht“?

Es gab keine gesetzliche Regel, aber klare soziale Konventionen:

🔹 0–3 Jahre

Fast immer geschlechtsneutral

  • Hemdchen, Schürzen, kurze Kleider, Einteiler
  • Wickelpraktisch, leicht waschbar
  • Keine Unterscheidung im Alltag relevant

🔹 3–5 Jahre (deine Altersgruppe auf dem Foto)

Hier lag der Übergangsbereich:

Typisch:

  • kurze Kleider oder Tunika-ähnliche Schnitte
  • Latzhosen im Sommer
  • Trägerhosen im Winter

Entscheidend war:

  • Familienbudget
  • Anzahl Geschwister
  • Kindergartenstatus

Viele Knaben wechselten erst mit Schuleintritt zu klar „männlicher“ Kleidung.

🔹 ab 6–7 Jahre (Primarschule)

Jetzt wurde es sozial sichtbar:

  • Knaben: kurze Hosen, Kniestrümpfe, Hemd
  • Mädchen: Röcke, Kleider

Spätestens hier erwartete die Umwelt klare Zuordnung.

2) Stadt vs. Land: Basel war moderner – aber nicht „reich“

Interessant für Basel:

Stadt Basel 1960:

Vorteile:

  • bessere Versorgung
  • Secondhand-Läden
  • mehr Kaufhäuser

Aber:

  • viele Arbeiterfamilien
  • Kriegsnachwirkungen noch spürbar
  • Wohnungsnot
  • wenig Platz
  • gemeinschaftliche Waschküchen

In Arbeiterquartieren (Kleinbasel, Gundeli, St. Johann) war Sparsamkeit Alltag.

Auf dem Land dagegen:

  • mehr Selbstversorgung
  • mehr Eigenproduktion
  • aber weniger Bargeld

Resultat:

Kleidung wurde überall maximal genutzt – nur anders organisiert.

3) Warum Kleider für Kleinkinder ökonomisch sinnvoll waren

Ein Kleid hatte 4 Vorteile:

  1. passte länger (kein Hosenbein zu kurz)
  2. schneller geflickt
  3. weniger Stoff
  4. weitervererbbar

Bei wachsenden Kindern ein enormer Vorteil.

4) Mentalität der Eltern-Generation

Wichtig: Deine Eltern-Generation war geprägt von:

  • Krieg
  • Rationierung
  • Existenzsicherung
  • Funktion vor Ästhetik

Kinderkleidung war kein Identitätsstatement, sondern:

Gebrauchsgegenstand

5) Ein Detail, das Historiker nutzen: Schuhe

Dein Bild zeigt:

  • robuste Alltagsschuhe
  • keine „Sonntagskleidung“
  • keine neuen Lackschuhe

Das spricht stark für:

  • echtes Alltagsfoto
  • nicht inszeniert
  • nicht wohlhabender Haushalt
  • authentische Situation

Zusammenfassung in einem Satz

In Basel 1960 war es völlig normal, dass ein Bub im Vorschulalter kleidartige Kleidung trug – besonders in sparsamen Haushalten. Das war pragmatisch, sozial akzeptiert und kein Sonderfall.

Ich lese jetzt das Bild sozialhistorisch, nicht emotional und nicht biografisch spekulativ – sondern anhand typischer Alltagsindikatoren der Zeit.

1) Architektur & Umgebung: städtischer Mittelstand / Arbeiterquartier

Was auffällt:

  • Natursteinmauer mit sauberem Abschluss
  • gepflasterter Hof / Vorplatz
  • schmales Kellerfenster mit Gitter
  • Blumenkasten / Staudenbeet

Das spricht für:

  • städtisches Mehrfamilienhaus
  • Bauperiode ca. 1900–1930
  • typisch für Basel: Blockrandbebauung mit Innenhof

Kein Villenumfeld, kein Bauernhof, kein Neubau der 60er.

→ Wahrscheinlich klassisches Basler Mietshausmilieu.

2) Sitzposition & Körperhaltung: Alltagsfoto, kein Studio

Beide Kinder:

  • sitzen locker
  • Beine baumeln
  • Hände nicht „arrangiert“
  • Gesichtsausdruck ungezwungen

Das bedeutet:

  • keine professionelle Aufnahme
  • vermutlich Familienmitglied mit Kamera
  • spontane Hofsituation
  • keine Inszenierung für „Sonntagsporträt“

Solche Bilder entstanden oft:

  • nach dem Spielen
  • vor dem Heimgehen
  • beim kurzen „Stillhalten“ der Kinder

3) Kleidung: funktional, nicht repräsentativ

Stoff & Schnitt:

  • einfache Baumwolle
  • keine Spitze
  • keine Verzierungen
  • keine Gürtel, Schleifen, Knöpfe in Zierform

Das ist Alltagskleidung, nicht Ausgehkleidung.

Farbwahl (in Schwarzweiß erkennbar):

  • helle Stoffe
  • pflegeleicht
  • waschbar
  • hitzetauglich für Sommer

Das passt zu:

  • Waschtag-Rhythmus
  • gemeinsamer Waschküche
  • keine Trockner, keine Chemiepflege

4) Schuhe: wichtigster Klassenindikator

Links:

  • klassische Riemchenschuhe
  • robust, dicke Sohle

Rechts:

  • Schnürschuhe
  • deutlich abgetragen
  • nicht neu

Beide:

  • praktisch
  • kein Luxus
  • keine modischen Details

Das spricht für:

solide, aber knappe Haushaltsökonomie

Nicht bitterarm — aber klar sparsam.

5) Haare & Pflege: ordentlich, aber nicht gestylt

  • sauber geschnitten
  • keine Schleifen, keine Haargel-Mode
  • natürlich fallend

Das entspricht:

  • Hauspflege
  • kein Friseurtermin alle paar Wochen
  • keine Modeorientierung

6) Blumen im Hintergrund: soziale Aussage

Interessant:

  • gepflegte Blumenrabatte
  • kein verwahrloster Hof
  • kein Müll, kein Gerümpel

Das deutet auf:

  • Hausordnung
  • gemeinschaftliche Pflege
  • Nachkriegsethos: Ordnung, Sauberkeit, Respektabilität

Typisch für Schweizer Mietshäuser dieser Zeit.

7) Was das Bild NICHT zeigt (und das ist wichtig)

Man sieht nicht:

  • Konsumsymbole
  • Spielzeug
  • Fahrräder
  • Plastikwaren
  • Markenartikel

Das unterstreicht deine Aussage:

kein Kühlschrank
kein Auto
kein Fernsehen
keine Ferien

Das passt exakt zur sozialen Realität vieler Basler Familien 1960.

Gesamtinterpretation (kompakt)

Das Bild zeigt sehr wahrscheinlich:

  • zwei Stadtkinder aus einem sparsam wirtschaftenden Arbeiter- oder unteren Mittelstandshaushalt
  • in einem gepflegten, aber einfachen Mietumfeld
  • Alltagsmoment im Innenhof
  • funktionale Kleidung
  • keine Statusinszenierung
  • hohe Normalität

Oder anders gesagt:

Kein Elend. Kein Wohlstand. Sondern solide Nachkriegsrealität.

Cuenis Monatsrückblick JANUAR 2026

 JANUAR 2026

2026 läutet das Ende der regelbasierten internationalen Ordnung ein und den Beginn der trumpschen Epoche. Deal or No Deal. Trump irritiert Freund und Feind. Frei nach Forrest Gump: «Politiker sind wie eine Pralinenschachtel. Man weiss nie, was man kriegt.»

Silvesterinferno in Crans-Montana. So viel vermeidbares Leid. Je kleiner die Gemeinde, desto grösser die Vetternwirtschaft. Beschränkten sich Brandschutzkontrollen auf drei Gläser Fendant?

Deutschland an Neujahr wie üblich im «Kriegszustand». Wenigstens gab es weniger Sexualdelikte als auch schon. Lag es daran, dass Sexualverbrechen mittlerweile das ganze Jahr über stattfinden?

Blackout in Berlin. Brandanschlag auf eine Strombrücke. Die neue RAF «Vulkangruppe» will «den Herrschenden den Saft abdrehen». 45’000 Haushalte bei Minustemperaturen tagelang ohne Strom, Heizung und Internet. Auch «Omas gegen rechts» frieren.

WEF I: Donald Trump reist mit 300 Mann an. Will er etwa die Schweiz annektieren? Der Dealmaker beruhigt nicht nur die Börsen: keine Gewalt gegen Grönland, keine Strafzölle, Anti-UNO, genannt Friedensrat, in Planung. Ticket zu teuer.

WEF II: Selenskyj attackiert mit dem Holzhammer seine «europäischen Freunde», die ihm gerade 90 Milliarden Steuergelder in Aussicht gestellt haben. Er träumt seit Kriegsbeginn davon, als Held auf einem NATO-Panzer in Russland einzumarschieren. Trotzdem Standing Ovations der Beschimpften für das (nebst Russland) korrupteste Land Osteuropas.

WEF III: Für Palantir-Chef Alex Karp ist es «schwer vorstellbar, warum wir Einwanderung in grossem Massstab haben sollten». KI ist intelligenter, versteht alle Sprachen, hält sich an Gesetze und ruiniert keine Sozialsysteme. «2023», ergänzt Elon Musk, «wird KI klüger sein als die gesamte Menschheit.»

Deutschland will die stärkste Armee Europas und schickt 15 unbewaffnete Soldaten ins Eis, um Polarfüchse, Schneehasen und Eisbären zu verteidigen. Drei Tage später kehren die Männer zurück. Verteidigungsminister Pistorius: «Unsere Marine ist nicht grönlandtauglich.»

Trump bestätigt den Einsatz einer neuen Schalltechnologie («Discombobulator») bei der Ergreifung des linken Diktators Nicolás Maduro. Innert Sekunden waren alle Abwehrsysteme (chinesischer und russischer Bauart) ausgeschaltet, und Maduros Leibgarde lag regungslos am Boden. Müssen sich Kolumbien, Mexiko, Kuba und Iran jetzt Sorgen machen?

Gemäss David Betz, Professor für Kriegsstudien am King’s College in London, zieht man am Vorabend von Bürgerkriegen die Schrauben an. Jeder Like kann strafbar sein. Papst Leo XIV. sieht «ein Schrumpfen der Meinungsfreiheit und gleichzeitig die Entwicklung einer orwellschen Sprache», die Andersdenkende ausschliesst. Brauchen wir nach 1946 erneut einen D-Day, um Europa vor der Meinungsdiktatur der EU-Elite zu schützen?

Putschgerüchte aus China. General Zhang Youxia, ein enger Vertrauter von Xi Jinping, soll den USA Atomgeheimnisse verkauft haben. Mit ihm wurde bereits in kurzer Zeit der zehnte General kaltgestellt. Taiwanesen können wieder länger schlafen.

Trumps Armada ist nun bereit, um den Iran anzugreifen. Bloss eine (teure) Drohkulisse – oder wartet er ab, bis die Börsen geschlossen sind?

12.01.2026 Cueni: Nachruf Erich von Däniken (1935-2026)

Blick

Claude Cueni über den verstorbenen Erich von Däniken (1935 – 2026)


Man muss die Theorien von Erich von Däniken (†90) nicht teilen, um anzuerkennen, dass ihm Grosses gelungen ist. Fast Überirdisches. EvD wurde zum Synonym für Ausserirdisches. Ein Nachruf von Schriftsteller Claude Cueni.


Erich von Däniken ist tot. Er starb am Samstag mit 90 Jahren im Spital von Interlaken BE, wie seine Tochter Cornelia am Sonntag bekannt gab. Letztes Jahr erschien sein 49. Buch, «Notizen». Als ich ihn Ende 2024 in seinem schlichten Büro in Interlaken zum Interview traf, sagte er, dies sei sein persönlichstes Buch – und sein letztes. Leider hat er damit recht behalten.

Erich von Däniken war mehr als der Karl May der Prä-Astronautik. 1935 in Zofingen AG geboren, wuchs er in Schaffhausen auf und war schon früh fasziniert von Mythologien, biblischen Texten, Archäologie und Raumfahrt. Er wurde ein Besessener, der mit unglaublicher Leidenschaft und Entdeckungsfreude den Planeten bereiste, auf der Suche nach immer neuen Spuren von Ausserirdischen.

Wie alles anfing

Als 1968 von Dänikens erstes Buch «Erinnerungen an die Zukunft» erschien, hielten ihn viele für einen liebenswerten Ufo-Spinner. Doch die Art und Weise, wie er historische Fakten deutete, faszinierte viele und machte seine Bücher und Filme zu Bestsellern. Die Kernthese blieb über all die Jahre gleich: Ausserirdische haben vor langer Zeit die Erde besucht und werden eines Tages wiederkommen. «Wir werden nicht nur beobachtet, sondern Ausserirdische sind unter uns.»

In zahlreichen Kulturen sind solche Geschichten überliefert, und wenn man «Engel» und «geflügelte Götterboten» durch «ausserirdische Briefträger» ersetzt, liest sich sogar die Bibel wie spannende Science-Fiction.

Auch wer seine Theorien nicht teilt, muss anerkennen, dass ihm Grosses gelungen ist. Von Däniken hat bei Millionen von Menschen die Faszination für alte Kulturen geweckt und Dutzende Autoren und Filmemacher zu neuen Werken inspiriert. Sein Name wurde zur Marke: EvD, ein Synonym für Ausserirdisches.

Weltstar der Prä-Astronautik

Papst Franziskus (1936–2025) erteilte ihm mit einer Urkunde den apostolischen Segen zum Geburtstag. Zahlreich sind die weltweiten Auszeichnungen, die Preise, die Ehrendoktorwürden, die Ehrenbürgerschaften. Als Weltstar der Prä-Astronautik gehörte EvD neben Roger Federer (44) zu den berühmtesten lebenden Schweizern, und mit über 67 Millionen verkaufter Bücher in 32 Sprachen wurde er der erfolgreichste Schweizer Schriftsteller aller Zeiten.

Etliche Autoren haben sich in den letzten 200 Jahren mit dem Thema Prä-Astronautik beschäftigt, aber die meisten dümpelten zwischen Mystik und Esoterik. EvD hätte in den 1970er-Jahren locker eine lukrative New-Age-Religion gründen können, so wie der französische Sportjournalist Claude Vorilhon (79), Gründer der Ufo-Religion Raelismus, der sich Sohn der ausserirdischen Zivilisation Elohim nannte und Uriella-mässig durch Europa tingelte.

Lieber mehr wissen, als mehr besitzen

EvD war aus anderem Holz geschnitzt. In seinem letzten Interview sagte er, er habe kein Vermögen, er habe all seine Honorare laufend in neue Expeditionen gesteckt und sich weitergebildet. Wissen war ihm stets wichtiger als Besitz. Er wurde zu einer wandelnden Enzyklopädie für antike Kulturen. Auch mit 90 konnte er fliessend alle möglichen Zahlen und Fakten verständlich erläutern, als lese er sie von einem Teleprompter ab. Sein Gedächtnis war phänomenal. Wenn er sprach, war jede Antwort druckreif.

Im Alter wurde er nachsichtiger mit seinen Kritikern, zeigte sogar Verständnis, auch wenn er bis zuletzt mit grosser Begeisterung seine Thesen vertrat. Er mochte Menschen und ihre Gesellschaft und hatte auch den nötigen Humor, um eigene Fehlinterpretationen einzugestehen. Er war fürwahr eine beeindruckende Persönlichkeit mit grossem Herzen und Sinn für Ironie.

Glaubte von Däniken an einen Gott?

Er schwurbelte nie herum, sprach Klartext ohne Rücksicht auf negative Reaktionen. Political Correctness war ihm fremd. Auch dafür liebten ihn seine Fans. David gegen Goliath, Autodidakt gegen Wissenschaft.

Glaubte Erich von Däniken an einen Gott? Auf diese Frage antwortete er bei meinem Besuch: «Ich sehe Gott nicht als Wesen, das boshaft oder gut ist. Gott ist der grandiose Geist des Universums. Ich bin ein tiefgläubiger Mensch, und ich bete jeden Tag zum grandiosen Geist der Schöpfung. Die anderen nennen es Gott, es kommt alles auf dasselbe raus. Ich bitte diesen Schöpfungsgeist: Ich möchte weiterleben, ich möchte gesund bleiben, ich möchte aktiv bleiben. Zumindest bilde ich mir ein, das ist der Grund dafür, dass ich so alt wurde.»

05.01.2026: Viktor Orkan VIKTOR ORBÁN’S NEW YEAR INTERNATIONAL PRESS CONFERENCE

Offizielle Englischübersetzung

Ohne Kommentar. Damit sich jeder seine eigene Meinung bilden kann.


 

PRIME MINISTER VIKTOR ORBÁN’S NEW YEAR INTERNATIONAL PRESS CONFERENCE

  • 05/01/2026
  • SOURCE: CABINET OFFICE OF THE PRIME MINISTER

Thank you very much, Zoltán. Good morning everyone.

Ladies and Gentlemen,

First of all, I would like to wish a happy New Year to those who have decided to start the political season here with us. I wish you all a successful and happy New Year. There are many questions concerning the year 2026. It will be my task, with the help of the Minister, to answer these questions. Before we get to that, if I may, I would like to provide a brief introduction for today’s gathering. I would also like to say a few words about 2025, and how I view the most important issues for 2026. 

What we all know about 2025 is that it was an extremely eventful year – not only from your perspective, but also from mine, from the Government’s perspective. I have prepared a rather boring statistical summary, which shows that in 2025 I attended eighty-two meetings of heads of state and government, and was present at twenty-five summits. What is more exciting than this is that 2025 was a year when it became clear to everyone that an era in international politics had come to an end, with President Trump’s inauguration dealing the final blow to that old era. As a result, in 2026 we are already living in a new era. There will surely be enough written to fill a library on how to define and verbally describe the old era, and how to describe the new era ahead of us. For now we are still using the simple approach of calling the era that ended in 2025 “the liberal world order”. This had its own rules – let’s say its old rules, which are no longer valid; and in 2026 Hungarians will have to make headway in a world operating according to new rules. We call the era we have entered “the era of nations” – and, with due humility and modesty, we consider ourselves to have been the heralds of this era since 2010. 

There are three or four important issues in this new era. I would like to talk briefly about these. The most important issue of the new era – here in Europe – is the question of “war or peace”. The Hungarian government’s task here is easy to identify: it must keep Hungary away from the dangers of war; it must strive to ensure that the era of danger that has now dawned presents Hungary with the fewest possible challenges and trials. 

In my opinion, one of the most important issues of this new era, which we will be discussing a great deal over the next ten years, is the issue of energy. There are two reasons for this. On the one hand, sovereignty – the sovereignty of nations – is increasingly dependent on the ability to be self-sufficient in energy. On the other hand, this is not only a question of sovereignty, but also clearly the most important issue in technological development. This is because the energy requirements of the new technologies that are increasingly appearing in our lives – big data centres, artificial intelligence – are continuously growing by orders of magnitude at a pace that is almost impossible to keep up with. Countries that are able to provide these new industries with affordable – if possible, cheap – energy sources have a chance to become the winners of this new technological era; but those that do not have this capability – those that are not sovereign in terms of energy supply and are unable to provide these services – will be left behind. The task for Hungary is to have a strong supply chain, secure infrastructure, and serious, stable, large energy companies. As I see it, Hungary’s energy supply and security are guaranteed, our independence is secure, and we are able to produce the amount of energy needed to build new capacities. Of course, in order to achieve this we had to make changes: we had to supplement our previous energy policy and ensure that Hungarian companies were present in various parts of the world – both as producers and owners. We are increasingly present with these capabilities in ever more places around the world. Here I must make the comment that the natural gas and oil industry regulations, some of which originate in Brussels, are destructive for Hungary – especially the fact that they want to cut Hungary off from oil and natural gas supplies from Russia. Brussels intends these to take effect in 2027. Hungary is defending itself in two ways. On the one hand, through legal channels: as soon as these previously adopted decisions come into force – when they are legally in force, which is expected by the end of January – we will of course initiate proceedings against the Brussels Commission. There are two reasons for this. Firstly, because this is an abuse of legal process: these regulations are, by their nature, sanctions; yet here they are being presented as a trade policy decision, and different procedures apply to the creation of these rules, depending on which category they fall into. Here we are faced with an abuse of legal process. Furthermore, the founding treaty makes it completely clear that the issue of the “energy mix” – as they call it over there – falls within national jurisdiction. In other words, every country has the sovereign right to shape its own energy supply system. This right may not be taken away. And, of course, we are also working against this Brussels regulation in a political context. Our hope is that our work will help to end the current state of war by 2027: there should be a balanced new situation between Russia and Ukraine; as a result, the sanctions should be lifted – and if there are no sanctions, then this European decision will also be rendered meaningless. As a side note, I would like to mention that Brussels’ current regulation of prices is increasing the price of energy in Europe by approximately 20 per cent. If it weren’t for the EU regulatory system known as ETS 1 [Emissions Trading System Phase 1], the price of energy in Europe could immediately be 20 per cent cheaper. If there are any questions, I will be happy to talk about the threat posed by ETS 2, which we will also have to defend ourselves against, and which would mean a 27 per cent increase in natural gas prices and an 8–10 per cent increase in fuel prices across the whole of Europe.

The second – or rather third – major issue for 2026 and this new era is an “old” one: migration – or to put it in legal terms, the implementation of the Migration Pact adopted by Brussels. This Migration Pact is scheduled to be enacted on 12 June 2026. According to the Brussels decision, Hungary would have to process 23,000 asylum applications within one year. This will, or would, only be possible if we were to create an accommodation centre for 10,000 people – we could call it a migrant camp. The Commission has also decided that we must accept 350 migrants who did not submit their applications in Hungary, but in other Western European countries. From June 2026 we would have to take them in and conduct the procedures relating to them. On this the Hungarian government’s position remains unchanged: we shall not take in a single migrant from any Western European country, we shall not build refugee camps, we shall not change our border defence system, and we shall not become a country of immigrants. We shall not accept orders from Brussels on whom we should live with. In the past, there have been Western European countries that wanted to tell us whom we should not live with – and that did not end well. Now they want to tell us whom we should live with – and if we accepted that, it would not end well either.

And finally, the fourth major question for 2026 and the new era is the possibility of development: Will Hungary have the possibility to develop, at a time when most European Union countries are implementing austerity measures and the European economy is in decline? Is it realistic to aim for Hungary to be strong, for Hungary to develop, and for Hungarians to live better lives? We believe that this is a realistic goal, so we must not give up on our economic goals and economic development goals in this new era either. It is undoubtedly true that development requires money. You have money for development if you do not give your money to others. If you give it away, you will not have any money left for that goal. This means that we shall not give Hungary’s money to Ukraine, we shall not participate in war loans to Ukraine, and Hungary shall not participate in financial aid sent to Ukraine. We shall mobilise the economic resources at our disposal in the interests of Hungarians. We shall spend the money we have on Hungary and Hungarian families. We shall not give any war loans, nor shall we participate in any. We are convinced that this is a scam: they call it a loan, but everyone knows that the Ukrainians will never pay it back, so it would be more accurate to call it aid. Of course, we shall not send soldiers, and we shall not send weapons either. But what is perhaps less obvious is that we shall not accept the decisions made in Brussels that seek to convert the economic systems of Member States to war economies. We are convinced that the transition to a war economy does not serve the cause of peace, nor does it serve the economic interests of Member States. On this basis, Hungary has decided to opt out of this war economy and instead build a peace economy. We are convinced that this will provide opportunities for development. We modestly refer to this as “the Hungarian path” – as opposed to the Brusselite warpath. 

Since we are building a peace economy, measures have been taken that came into effect on 1 January in Hungary that would be unimaginable in today’s Western Europe. First of all, from 1 January we are doubling family tax allowances. We increased them by 50 per cent on 1 July, and now on 1 January we increased family tax allowances by another 50 per cent. Mothers under the age of 30 with one child are exempt from personal income tax from 1 January, and mothers under the age of 40 with two children will also be exempt from personal income tax. The minimum wage is increasing by 11 per cent. A corporate tax reduction programme worth approximately 90 billion forints is being launched. We are phasing in the fourteenth month’s pension. We are continuing our fixed 3 per cent first-home loan programme. On 1 February we will pay out the six-month armed law enforcement bonus. We will continue to raise teachers’ salaries, and by the end of this year we would like to reach an average salary for teachers of 936,000 forints. There will be a 15 per cent salary increase for those working in public administration, in regional public administration, the social care system, and the cultural sector. In 2025 we announced a three-year programme for those working in the justice system, which will continue this year and end in 2027. Judges’ salaries will increase by 48 per cent, those of court clerks by 89 per cent, and those of other court employees by 100 per cent. In addition, we are announcing a new residential energy storage programme, offering subsidies of 2.5 million forints to families who already use solar panels or intend to do so in the future. Each of these measures would be a major achievement on its own, but taken together it is simply fantastic that Hungary is able to introduce and implement them all in the midst of a period of European economic policy based on austerity. 

And finally I would like to say one more thing. As you know, in 2026 there will be parliamentary elections in Hungary. As you can see from what I have said, in our view, the options facing the country are simple: either we follow the Brussels path, which leads to war and economic austerity; or we follow the Hungarian path, which brings peace and development opportunities for Hungary, enabling a stronger Hungary, a stronger economy, and a better life for Hungarians.

I believe that now I have said what I considered to be important. Thank you very much for your patience. If you have any questions, I am at your disposal.