Der Bankier Gottes

Ein prophetischer Hightech-Thriller über die Goldgeschäfte des Vatikans, den Crash der Finanzmärkte und das letzte Geheimnis des Christentums. Akribisch recherchiert und knallhart an der Realität.

450 Seiten

2013_Cueni_BankierGottes_000Ein uraltes Abkommen zwischen Kirche und italienischem Adel regelt die Verwaltung der gewaltigen Goldreserven des Vatikans. Doch der sterbenskranke Papst hat seine eigenen Pläne. Als die Kunde davon durch die vatikanischen Mauern dringt, macht sich blankes Entsetzen breit. Schnell verdichten sich die Gerüchte, dass das Leben des Heiligen Vaters in grosser Gefahr ist.

Ein prophetischer Hightech-Thriller über die Goldgeschäfte des Vatikans, den Crash der Finanzmärkte und das letzte Geheimnis des Christentums. Akribisch recherchiert und knallhart an der Realität.


Youtube: Buchtrailer 

Textprobe


Presssezitate

»Claude Cueni schickt einen päpstlichen Nuntius in die weite Welt der Verschwörungstheorien, der die Puzzlesteine für diesen knallharten Pageturner nicht in alten Gräbern aufsammelt, sondern in den Kathedralen der modernen Finanzwirtschaft.« WienerWiener
Cueni glänzt mit Insiderwissen über das Papsttum und die modernen Finanzmärkte. Frau im Spiegel
Super spannend!BILD
Knallharter PageturnerWiener

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„Der Bankier Gottes“ (ehemals: Gehet hin und tötet) ist nicht nur ein Vatikan- und Finanzthriller, sondern auch ein Roman über den Sonnengott Mythras, dem Ursprung aller späteren Relgionen. Mehr darüber im untenstehenden Nachwort zum Buch.


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Mithräum unter der Basilica San Clemente in Rom (2013). Mithras der Sonnengott. Jesus das Plagiat.


Nachwort zum Roman

Während der zehnjährigen Recherchearbeit zum Gallischen Krieg, stieß ich immer wieder, auf den besonders bei römischen Legionären, populären Mithras-Kult, der sich kaum vom Christentum unterscheidet, allerdings wesentlich älter ist. Der Mithras-Kult begegnete mir wieder bei meiner Arbeit über den «Henker von Paris», trugen doch die Aufständischen der Französischen Revolution, die König und Kirche stürzen wollten, die phrygische Mütze des Gottes Mithras. Unter Robespierre sollte der «Kult des höchsten Wesens» das Christentum ersetzen. In diesen Zeiten haben sich auch die Freimaurer im Symbolfundus des Mithraismus ausgiebig bedient.

Mein Interesse gilt den überprüfbaren historischen Fakten. Für «Der Bankier Gottes» folgten weitere Recherchen über Mythologien, Mysterienkulte und Frühchristentum. Verblüffend war, dass die Übereinstimmung zwischen Christentum und dem Mithras-Kult zu den Grundlagen der wissenschaftlichen und vergleichenden Religionsforschung gehören, was einem breiten Publikum aber kaum bekannt ist.

In den frühen Mythologien der verschiedensten Kulturen finden wir gleichnishafte Geschichten, die bereits alles enthalten, was Jahrtausende später im Christentum und anderen jungen Religionen wiederauftauchen sollte. Die frühen Weisheitslehren erzählen von einem nicht näher definierten «kosmischenGeist» im Universum. Da alles Leben auf die Sonne zurückzuführen ist, war die Sonne stets das natürliche Symbol für diesen kosmischenGeist. Noch bis ins 5. Jahrhundert n.Chr. beteten Christen kniend vor der göttlichen Sonne (bis es Papst Leo der Große endgültig verbot), noch bis ins 6. Jahrhundert hieß es im christlichen Gebet: «Unser Herr, die Sonne».

Das Christentum ist ein Plagiat und hat nichts Einmaliges. Nebst Mithras gibt es die Erlösergestalten Osiris, Horus, Krishna, Bacchus, Orpheus, Hermes, Baldur, Adonis, Herkules, Attis und Thor, die allesamt verblüffend ähnliche Geschichten erzählen, von der jungfräulichen Geburt bis zur Opferung zum Wohle der Menschheit. Die Kreuzigung des Sonnengottes wird bereits im 4.Jahrhundert v.Chr. dargestellt – mit der Figur Orpheus. Die Fleischwerdung des Göttlichen im Menschen ist ein zentraler Punkt der meistenReligionen: In jedem Menschen und in jedem Lebewesen schlummert der göttliche Funke. Das Göttliche braucht keine Kirche.

Die Erfolgsgeschichte des Christentums liegt darin begründet, dass die uralten mythologischen Weisheiten und Symbole simplifiziert und für eine breite, ungebildete Masse verständlich gemacht wurden. Doch indem jede mythische Aussage konkretisiert wurde, wurde gleichzeitig jeder spirituelle Funke erstickt. Es war eine Form der Infantilisierung, und der Gipfel war diePersonifizierung des kosmischen Geistes in der Gestalt eines real existierenden Menschen. Aus alten Mythen wurden«historische Wahrheiten». Das Historisieren der Mythologie ist das Fundament der meisten heute existierenden Religionen.

Dieses Wissen ist selbstverständlich auch dem mit historischen Quellen bestens vertrauten Entourage des Papstes geläufig, doch steht für sie der bedingungslose Glaube über dem Wissen der Kirchenhistoriker, Theologen, Religionsforscher und Bibelwissenschaftler. Ein Papst ist nicht zur Wahrheit verpflichtet. Die «piafraus», der fromme Betrug in guter Absicht, ist den christlichenKirchenführern ausdrücklich erlaubt, sofern die vorsätzliche Lüge zum Erreichen religiöser Ziele notwendig ist. Es ist also unwahrscheinlich,dass jemals ein Papst an die «Einzigartigkeit des Christentums» geglaubt hat, aber es ist ebenso verständlich, dass sie dieUrsprünge der Fabel nie thematisieren werden.

Wer sich einen raschen Überblick über die Ursprünge des Christentums verschaffen will, dem seien die beiden Standardwerke «Der gefälschteGlaube» von Karlheinz Deschner und «Der heidnische Heiland» von Tom Harpur empfohlen.

Im Zeitalter der Whistleblower sind auch Recherchen hinter den Mauern des Vatikans einfacher geworden, denn die Verbitterung zahlreicher Prälaten über den Zynismus und die sexuellen Ausschweifungen der Diener Gottes ist groß. Einige Berichte von desilusionnierten Prälaten sind heute öffentlich zugänglich, wie zum Beispiel dasBuch «IMillenari» (Wir klagen an) von Monsignore Luigi Marinelli, dessen Identität vor Gericht gelüftet wurde.

Claude Cueni, 1. August 2013


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