2025 National Security Strategy

 
 

Übersetzung der Seiten 25, 26 und 27 des Dokuments *2025 National Security Strategy* ins Deutsche. Sie betreffen Europa.


 
 
**— Seite 25 —**  
**C. Förderung europäischer Größe**  
Amerikanische Beamte haben sich daran gewöhnt, europäische Probleme in Bezug auf unzureichende Militärausgaben und wirtschaftliche Stagnation zu betrachten. Es gibt Wahrheit darin, aber Europas eigentliche Probleme sind noch tiefergreifend. Kontinentales Europa verliert seinen Anteil am globalen BIP – von 25 Prozent im Jahr 1990 auf 14 Prozent heute –, teilweise aufgrund nationaler und trans-nationaler Vorschriften, die Kreativität und Unternehmergeist untergraben. Doch dieser wirtschaftliche Rückgang wird von der realen und noch deutlicheren Aussicht auf zivilisatorische Auslöschung überschattet. Zu den größeren Problemen Europas gehören Aktivitäten der Europäischen Union und anderer trans-nationaler Institutionen, die politische Freiheit und Souveränität untergraben, Migrationspolitiken, die den Kontinent verändern und Konflikte schaffen, Zensur der freien Meinungsäußerung und Unterdrückung politischer Opposition, einbrüchende Geburtenraten sowie der Verlust nationaler Identitäten und Selbstvertrauens. Sollten die aktuellen Trends anhalten, wird der Kontinent in 20 Jahren oder weniger unkenntlich sein. Daher ist es keineswegs offensichtlich, ob bestimmte europäische Länder in der Lage sein werden, Volkswirtschaften und Militärs zu unterhalten, die stark genug sind, um zuverlässige Verbündete zu bleiben. Viele dieser Nationen verdoppeln derzeit ihren gegenwärtigen Kurs. Wir wollen, dass Europa europäisch bleibt, sein zivilisatorisches Selbstvertrauen wiedererlangt und seinen fehlgeschlagenen Fokus auf regulatorische Erstickung aufgibt. Dieses Fehlen von Selbstvertrauen zeigt sich am deutlichsten in Europas Beziehung zu Russland. Europäische Verbündete genießen einen erheblichen Vorteil an harter Macht gegenüber Russland bei fast jedem Maßstab, außer bei Atomwaffen. Als Folge des russischen Krieges in der Ukraine sind die Beziehungen Europas zu Russland nun tief gestört, und viele Europäer betrachten Russland als existenzielle Bedrohung. Die Verwaltung der europäischen Beziehungen zu Russland wird erhebliches diplomatisches Engagement der USA erfordern, sowohl um Bedingungen der strategischen Stabilität über die eurasische Landmasse hinweg wiederherzustellen als auch um das Risiko von Konflikten zwischen Russland und europäischen Staaten zu mindern. Es ist ein Kerninteresse der Vereinigten Staaten, eine schnelle Einstellung der Feindseligkeiten in der Ukraine zu verhandeln, um europäische Volkswirtschaften zu stabilisieren, unbeabsichtigte Eskalationen oder Erweiterungen des Krieges zu verhindern und strategische Stabilität mit Russland wiederherzustellen sowie die Nachkriegsrekonstruktion der Ukraine zu ermöglichen, um ihr Überleben als lebensfähiger Staat zu gewährleisten.
 
 
**— Seite 26 —**  
Der Ukraine-Krieg hat die perverse Wirkung gehabt, Europas – insbesondere Deutschlands – externe Abhängigkeiten zu erhöhen. Heute bauen deutsche Chemieunternehmen einige der weltweit größten Verarbeitungsanlagen in China, unter Verwendung von russischem Gas, das sie zu Hause nicht erhalten können. Die Trump-Administration sieht sich im Konflikt mit europäischen Beamten, die unrealistische Erwartungen an den Krieg hegen und in instabilen Minderheitsregierungen sitzen, von denen viele grundlegende demokratische Prinzipien missachten, um Opposition zu unterdrücken. Eine große europäische Mehrheit wünscht sich Frieden, doch dieser Wunsch wird nicht in Politik umgesetzt, in erheblichem Maße aufgrund der Untergrabung demokratischer Prozesse durch diese Regierungen. Dies ist für die Vereinigten Staaten strategisch wichtig, genau weil europäische Staaten sich nicht reformieren können, wenn sie in politischen Krisen gefangen sind. Dennoch bleibt Europa für die Vereinigten Staaten strategisch und kulturell von entscheidender Bedeutung. Der transatlantische Handel bleibt eine der Säulen der Weltwirtschaft und des amerikanischen Wohlstands. Europäische Sektoren von der Fertigung über Technologie bis hin zu Energie gehören zu den robustesten der Welt. Europa ist Heimat führender wissenschaftlicher Forschung und weltweit führender kultureller Institutionen. Nicht nur können wir es uns nicht leisten, Europa abzuschreiben – das wäre selbstschädigend für das, was diese Strategie erreichen will. Die amerikanische Diplomatie sollte weiterhin für echte Demokratie, Freiheit der Meinungsäußerung und unerschrockene Feiern der individuellen Charaktere und Geschichten europäischer Nationen eintreten. Amerika ermutigt seine politischen Verbündeten in Europa, diese Wiederbelebung des Geistes zu fördern, und der wachsende Einfluss patriotischer europäischer Parteien gibt tatsächlich Grund zu großem Optimismus. Unser Ziel sollte sein, Europa zu helfen, seinen aktuellen Kurs zu korrigieren. Wir werden ein starkes Europa brauchen, um erfolgreich mit uns zu konkurrieren und mit uns zusammen zu arbeiten, um zu verhindern, dass irgendein Gegner Europa dominiert. Amerika ist verständlicherweise sentimental an den europäischen Kontinent gebunden – und natürlich an Großbritannien und Irland. Der Charakter dieser Länder ist ebenfalls strategisch wichtig, weil wir auf kreative, fähige, selbstbewusste, demokratische Verbündete zählen, um Bedingungen der Stabilität und Sicherheit zu schaffen. Wir wollen mit verbundenen Ländern zusammenarbeiten, die ihre ehemalige Größe wiederherstellen wollen.
 
 
**— Seite 27 —**  
Auf lange Sicht ist es mehr als plausibel, dass innerhalb weniger Jahrzehnte spätestens bestimmte NATO-Mitglieder mehrheitlich nicht-europäisch werden. Daher ist es eine offene Frage, ob sie ihre Rolle in der Welt oder ihre Allianz mit den Vereinigten Staaten so sehen werden wie jene, die die NATO-Charta unterzeichneten. Unsere breite Politik für Europa sollte priorisieren:  
• Wiederherstellung von Bedingungen der Stabilität innerhalb Europas und strategischer Stabilität mit Russland;  
• Ermöglichung, dass Europa auf eigenen Beinen steht und als Gruppe verbundener souveräner Nationen agiert, einschließlich der Übernahme der primären Verantwortung für seine eigene Verteidigung, ohne von irgendeiner feindlichen Macht dominiert zu werden;  
• Pflege von Widerstand gegen Europas aktuellen Kurs innerhalb europäischer Nationen;  
• Öffnung europäischer Märkte für US-Waren und -Dienste und Sicherstellung fairer Behandlung US-amerikanischer Arbeiter und Unternehmen;  
• Aufbau der gesunden Nationen Mittel-, Osteuropa und Südosteuropas durch kommerzielle Bindungen, Waffengeschäfte, politische Zusammenarbeit sowie kulturelle und bildungspolitische Austausche;  
• Beendigung der Wahrnehmung – und Verhinderung der Realität – der NATO als einer ständig expandierenden Allianz; und  
• Ermutigung Europas, Maßnahmen gegen merkantilistische Überkapazitäten, Technologiediebstahl, Cyberespionage und andere feindliche wirtschaftliche Praktiken zu ergreifen.  
 
 

24 – 2025 Cueni: “Neider sind Loser“

#Erbschaftssteuer

WIRD REICHSEIN ZUM OFFIZIALDELIKT?

Die Erbschaftssteuer-Initiative der Jungsozialisten ist eine klassische Neid-Initiative. Mir ist es doch völlig egal, ob jemand Milliardär ist, als Privatier um die Welt jettet und täglich 800 Gramm Goldsteak ist. Es hat keinen Einfluss auf meine Darmtätigkeit. Neider sind Loser. Sie haben keine sportliche Einstellung zum Leben. Sie schaden sich selbst mehr als dem Beneideten.

Bei uns ist Reichsein fast schon ein Offizialdelikt. Das war nicht immer so.

Varius Marcellus erhielt als Prokurator des kaiserlichen Privatvermögens ein Jahresgehalt von 300’000 Sesterzen, der Augenarzt Decimius Eros Merula hinterliess seinen Erben 500’000 Sesterzen. Woher wir das wissen? Sie liessen ihren Kontostand auf ihren Grabstein meisseln.

Was damals Anerkennung über den Tod hinaus bedeutete, würde heute als Protzerei verspottet. Höchstens Boxer Floyd Mayweather oder Donald Trump könnte so was einfallen. Der Neid auf Menschen, die mehr besitzen, ist je nach Kultur verschieden. Während man in Asien Reiche als Vorbilder sieht, hat im Westen der Rasenmäher Hochkonjunktur. Nur gerade Weltstars wie Kanye West oder Ronaldo gönnt man die Millionen. Und Lottomillionären: Man könnte ja der nächste sein.

23 -2025 Cueni “EU plant mit CSS die totale Ueberwachung“

EU plant mit CSS die totale Ueberwachung

1942 Claude Cueni

Was klingt wie Science-Fiction, wird in Brüssel Realität: Die EU plant mit dem sogenannten Client-Side-Scanning (CSS) die flächendeckende Ueberwachung privater Gespräche. Jede Nachricht, jedes Foto, jedes Video soll noch vor der Verschlüsselung, also noch vor dem Versand, automatisch überprüft werden. Das ist ein Paradigmenwechsel von der gezielten Strafverfolgung zur präventiver Massenüberwachung.

Beim CSS wird der Computer oder das Smartphone zum staatlichen Spion. Die KI-Software prüft alle Inhalte und meldet automatisch „Verdächtiges“ an zentrale Server. Angeblich geht es um die Verbreitung von Missbrauchsbildern. Doch die KI wird hunderttausende unbescholtener Bürgerinnen und Bürger anzeigen, denn alles was die KI mit Nacktheit und Kindern assoziert, wird gemeldet. Das wird Millionen Falschmeldungen erzeugen. Die jahrtausendalte Figurengruppe Laokoon zeigt zum Beispiel zwei nackte Kinder, die von ihrem Vater gegen die Schlangen verteidigt werden, die von den Göttern Athene und Poseidon geschickt wurden. Verdächtig. Neandertaler, die vor der Sonne knien sind zweifach “gefährlich“, weil die KI Neandertaler mit Nacktheit assoziert und Sonne mit Religion.

Die EU kann CSS nach Belieben auf missliebige Meinungen ausweiten und alles was sie hasst als “Hassrede“ einordnen. Und je mehr dieses europäische Bürokratiemonster innerlich zerfällt, desto härter werden die Massnahmen sein mit denen sie den drohenden Machtzerfall aufhalten wird.

Auch die Schweiz wird davon betroffen sein, denn Schweizerinnen und Schweizer nutzen dieselben Dienste wie EU-Bürger. Bereits jetzt übernimmt die Schweiz in vorauseilendem Gehorsam regelmäßig und schon fast automatisch die EU-Datenschutzregeln.

Eine Demokratie, die ihre Bürger präventiv überwacht und 449 Millionen Menschen unter Generalverdacht stellt, zerstört nicht nur deren Privatsphäre, sondern opfert die Freiheit.

Wer einer solchen Union die Stimme gibt, hat nachher keine mehr.

 

22 – 2025 Cueni „BritCard“, die englische e-ID“

BritCard, Englands digitale ID

 

1265 / Claude Cueni

 

Die britische Regierung unter Premierminister Keir Starmer hat angekündigt, ein digitales Ausweissystem («digital ID» / «BritCard») einzuführen, das u. a. für die Rechtsgültigkeit der Arbeit („right to work“) genutzt werden soll. Quelle: Reuters.

 

Der Bezug der Karte ist freiwillig. Aber ohne Karte ist keine Neueinstellung mehr möglich. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Karte des Bewerbers zu prüfen. Hat er keine Karte: Kein Job.

 

Offiziell ist es eine Massnahme gegen Schwarzarbeit.

 

Kritiker monieren, dass die BritCard später auch für staatliche Dienstleistungen, Bankkonten, Reisebuchungen und Arzttermine Voraussetzung sein würde. Die letzte Etappe bis zum “Social Credit System“ chinesischer Bauart sei dann die Implementierung der BritCard in das Smartphone mit Bewegungstracker, Aufhebung des Bargeldes und automatische Abbuchung von Strafgeldern bei Verstössen.

 

Ob diese Befürchtungen richtig sind oder nicht, wird sich zeigen. Jean-Claude Juncker, der ehemalige Präsident der Europäischen Kommission, sagte einst: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

 

 

21 – 2025 Cueni “Greta. Was folgt nach Klima und Free-Palestine?“

Zeitgeist fördert Abgrenzung zu anderen Labels.

 

1604 Claude Cueni

 

Uebereinstimmend berichten die Jerusalem Post und andere Medien, dass Greta Thunberg (und ihr grüner Plüsch-Regen-Frosch) aus der Führungelite der Global Sumud Flotilla entfernt wurde. Als Begründung wird genannt, dass Greta mit der Kommunikationsstrategie unzufrieden sei und dass zu viel Augenmerk auf interne Streitigkeiten gelegt werde.

 

Missbrauchten zu viele Narzissten die Flotilla für die mediale Selbstdarstellung? Oder hatten sie erneut die eher symbolisch mitgebrachten Lebensmittel aufgrund von Reiseverzögerungen selber aufgegessen?

 

So wie sich Greta von der Klimabewegung absetzte als zu viele junge Blondinen ähnliche Gruppierungen ins Leben riefen, setzt sie sich möglicherweise von den Free-Palestine-Aktivisten ab, weil jetzt eh immer mehr Länder einen Palästina-Staat anerkennen.

 

Der aktuelle Zeitgeist fördert die Abgrenzung zu anderen Labels.

 

What’s next?

 

Veganer, Vegetarier, Lacto-Vegetarier, Ovo-Vegetarier, Lakto-Ovo-Vegetarier, Pescetarier oder Semi-Vegetarier? Nicht so interessant.

 

Vielleicht Aktivistin in der LGBTQIA+ Community? Auch da gibt es schon viele trittbrettfahrende Aktivistinnen für die Gruppierungen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuelle/Transgender-, queeren, intersexuellen und asexuellen Menschen. Aber noch keine für abrosexuelle Aktivistinnen. Könnte für die Medien interessant sein. „Abrosexuell“ bezeichnet Menschen, deren sexuelle Orientierung sich innerhalb von Stunden, Tagen oder Wochen ändern. Das sind die sexuellen Flexitalier. Hauptsache: Klare Abgrenzung zu anderen Labels.

20 – 2025 Cueni “Frühfranzösisch? Weder noch.

Frühfranzösisch? Weder noch.

2366 Claude Cueni


«Lasst uns ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe!» In der biblischen Sage verhindert Gott den Turmbau zu Babel mit der «babylonischen Sprachverwirrung»: Fortan reden die Handwerker in 72 Sprachen aneinander vorbei und bringen keinen Stein mehr auf den andern.

Die EU wollte ein solches Chaos vermeiden. Doch sie wählte nicht eine einzige europäische Amtssprache, sondern lässt jährlich für 1,1 Milliarden Euro zwei Millionen Seiten in 24 Sprachen übersetzen. Obwohl praktisch alle Malteser Englisch sprechen, wird auch ins Maltesische übersetzt.

Jedes erfolgreiche Start-up, das mit weltweit verstreuten Freelancern arbeitet, pflegt Englisch als Business-Sprache. In meiner Familie sind die Muttersprachen Französisch, Deutsch, Chinesisch und Tagalog. Wie verständigen wir uns? Auf Englisch.

Wer seine Ferien in fremdsprachigen Ländern verbringt, macht die Erfahrung, dass man sich in Sierra Leone oder Hongkong kaum auf Deutsch, Französisch, Italienisch oder Rätoromanisch unterhalten kann, aber meistens auf Englisch. Von den über 7000 Sprachen, die auf der Welt gesprochen werden, ist Englisch, bedingt durch die britische Kolonialgeschichte, die Nummer eins.

Unsere Alltagssprache ist durchsetzt von englischen Ausdrücken, wir nehmen diese gar nicht mehr als fremdsprachig wahr. Wir hören englische Songs und schauen amerikanische Filme. Englisch ist die Sprache der Wissenschaft. Die grösste Ansammlung von Wissen liegt in Englisch vor. Fuck, ist das cool!

Jeder kann sich autodidaktisch über die nationalen Sprachgrenzen hinaus weiterbilden, sofern er einen Internetanschluss hat und Englisch spricht. Die Karriereleiter von Jugendlichen schrumpft zur Bockleiter, wenn sie kein Englisch sprechen. Es wäre sinnvoll, wenn in Primarschulen Englisch als Zweitsprache eingeführt würde. In diesem Alter lernt man Sprachen schnell. Frühfranzösisch ist absolut nutzlos. Ich bin bilingue aufgewachsen. Wann habe ich zuletzt Französisch gesprochen? Keine Ahnung. Muss Jahrzehnte her sein.

In der römischen Antike förderte Latein Verständigung und Zusammenhalt des Imperiums. Im Hinblick auf die vermehrte Zuwanderung aus bildungsschwachen Kulturen wäre Englisch als zweite Landessprache ohnehin hilfreicher für die Integration der Integrationswilligen. Vielleicht braucht auch die Politik einen Booster, um das aktuelle Sprachengesetz zu überdenken.

 

19 – 2025 Cueni Deutschland hat fertig

2014 Anschläge / Claude Cueni

Wenn die Aerzte sagen, Sie haben Krebs, dann haben Sie eben Krebs. Sie können mit Wut reagieren – Sie haben trotzdem Krebs. Sie können fordern, dass die Aerzte sagen, Sie hätten kein Krebs und mit Anwälten, Klagen, Shitstorms und Schlägertrupps drohen. Sie haben trotzdem Krebs.

Auch Deutschland hat Krebs. Seit Angela Merkels unkontrollierter Grenzöffnung im Herbst 2015 verzeichnet das deutsche Innenministerium 108.409 schwere Straftaten, an denen mindestens ein afghanischer Tatverdächtiger beteiligt war.

Die offizielle polizeiliche Kriminalitätsstatistik zeigt: Seit Beginn der Flüchtlingskrise wurden in Deutschland 52 Menschen durch Afghanen ermordet. Seitdem gab es 2691 Vergewaltigungen durch Afghanen. Die Zahl stieg von 69 im Jahr 2015 auf 437 im vergangenen Jahr. Das bedeutet durchschnittlich mehr als eine Vergewaltigung pro Tag.

Das Jahr 2024 verzeichnete einen neuen Rekord: 14.217 schweren Straftaten, begangen von Afghanen. Abgeschoben wurden: 28.

https://www.bild.de/politik/inland/schockzahlen-100-000-straftaten-durch-afghanen-68bef4aa33503d3b00581b72

Ist die ausufernde Kriminalität junger Afghanen ein Männerproblem? Gab es vor dem Herbst 2015 keine Männer auf der Erde? Es gab welche, aber damals konnten Frauen nachts alleine spazieren und in öffentlichen Bädern schwimmen gehen.

Fallschirmjäger Denny Vinzing, ein deutscher Afghanistan-Veteran, sagte am 3.9.21 in einem Interview mit der NZZ: “Die meisten halte ich nicht für integrierbar. Sie leben nach ganz anderen Werten. Die Stellung der Frau ist radikal anders. Die kommen hier nicht zurecht.«

https://www.nzz.ch/international/ortskraefte-nach-deutschland-afghanistan-veteranen-warnen-ld.1643661

Für Ideologen spielt die Realität keine Rolle, Empathie gilt nur für Täter.

Deshalb hat Deutschland fertig. Frankreich hat fertig, England hat fertig. Gemäss dem Kölner Fairnessabkommen darf man nur noch positiv über Migration sprechen. Bloss nicht Wasser auf die Mühlen des politischen Gegners. EU weit verbreitet sich der Zwang zur Realitätsverweigerung.

 

18-2025 Cueni „Korruptionsskandal erschüttert die Philippinen“

Korruptionsskandal erschüttert die Philippinen

2934 Claude Cueni

Bis zu zwei Milliarden US-Dollar sollen sich auf den Philippinen in den vergangenen zwei Jahren in Luft aufgelöst haben. Gelder, die eigentlich für dringend notwendige Hochwasserschutzprojekte bestimmt waren, versickerten im Nirgendwo oder wurden für mangelhafte Bauten ausgegeben. Nun steht das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Fernstraßen im Zentrum eines der größten Korruptionsskandale der jüngeren philippinischen Geschichte. Und erneut steht ein Marcos im Mittelpunkt, der Sohn des gleichnamigen Diktators, der 2004 von Transparency International (TI) als zweitkorruptester Staatschef der Welt bezeichnet wurde.

Der aktuelle Skandal wurde publik, als Finanzminister Ralph Recto in einer Senatsanhörung Zahlen nannte, die das Ausmaß des Problems deutlich machen: Zwischen 25 und 70 Prozent der Mittel für Hochwasserschutz seien mutmaßlich in die Taschen korrupter Beamter, Auftragnehmer oder Mittelsmänner geflossen, obwohl diese Steuergelder dringend beim Bau von Deichen, Pumpstationen und Entwässerungskanälen gebraucht würden. Stattdessen versickern sie in einem Geflecht aus Vetternwirtschaft, Korruption und utang na lob, einer auf den Philippinen stark verankerten Dankbarkeitsschuld.

Für die Philippinen ist Hochwasserschutz jedoch eine existenzielle Frage. Jedes Jahr treffen Taifune auf den Inselstaat, häufig mit katastrophalen Folgen. Ganze Stadtviertel in Manila und in den Provinzen stehen regelmäßig unter Wasser. Der Meeresspiegel steigt, die Sturzfluten nehmen zu. Die ärmsten Bevölkerungsschichten sind am stärksten betroffen. Die Wut entlädt sich vorerst nur in den Sozialen Medien, Bilder mit 40 Luxuslimousinen werden zusammen mit Armutsbildern aus den Smokey Mountains gepostet.

Oppositionspolitiker fordern unabhängige Untersuchungen. Doch Menschen und Organisationen fordern nicht nur strafrechtliche Konsequenzen, sondern auch grundlegende Reformen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge.

Die Folgen dieses “nationalen Skandals“ sind nicht nur sozial, sondern auch ökonomisch gravierend. Laut Finanzminister Ralph Recto hätte die philippinische Wirtschaft 2023 und 2024 bis zu 6 Prozent wachsen können, wenn die Mittel effizient eingesetzt worden wären. Tatsächlich lag das Wachstum mit 5,5 bzw. 5,7 Prozent darunter. Damit entging dem Land ein Teil des dringend benötigten wirtschaftlichen Aufschwungs.

Investoren, die in den boomenden südostasiatischen Markt drängen, beobachten die Entwicklung mit Sorge. Schon jetzt rangieren die Philippinen im Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International nur auf Platz 114 von 180 Ländern, weit hinter Nachbarstaaten wie Malaysia oder Vietnam. Zum Vergleich: Die Schweiz belegt Rang 5, die Ukraine Rang 105 (Russland: 154).

Die Korruptionsskandale auf den Philippinen sollten auch jenen zu denken geben, die Milliarden von Steuergeldern in die Ukraine überweisen, obwohl die Ermittler aus den USA und aus Deutschland die spurlos verschwunden Westmilliarden immer noch nicht gefunden haben.

17 – 2025 Cueni „Sind Hassreden Reden, die die Regierung hasst?“

1055 Claude Cueni

Sind Hassreden Reden, die die Regierung hasst?


 

«The Sun» schreibt, dass der britische Satiriker und Autor Graham Linehanam am 1. September am Flughafen Heathrow von fünf bewaffneten Polizisten verhaftet worden sei. Die Metropolitan Police bestätigte die Festnahme wegen Verdachts auf inciting violence (Volksverhetzung/Gewaltaufruf). Laut Polizeichef Sir Mark Rowley sei dies zwar rechtlich möglich, aber problematisch, Polizisten stünden unter Druck, «toxische Kulturkriegsdebatten» zu regulieren. Rowley forderte klarere Gesetze, um künftig besser entscheiden zu können, ab wann Online-Posts strafbar sind.

Premierminister Keir Starmer kommentierte, die Polizei sollte sich auf echte Straftaten konzentrieren.

J.K. Rowling, Nigel Farage, Piers Morgan, Elon Musk und andere stuften die Festnahme als Angriff auf die Meinungsfreiheit.

Das hat der Satiriker auf X gepostet:

«Wenn sich ein trans‑identifizierter Mann in einem Frauenbereich befindet, begeht er eine gewalttätige, missbräuchliche Tat. Mach eine Szene, rufe die Polizei, und wenn nichts mehr hilft, schlag ihm in die Eier.»

Urteilen Sie selbst.

 

https://www.thesun.ie/news/15783309/father-ted-creator-audio-clip-arrest/?utm_source=chatgpt.com

 

https://apnews.com/article/uk-free-speech-graham-linehan-arrest-75a4a9a8650f00a433d6d84ae4d425ae

 

https://www.theguardian.com/uk-news/2025/sep/03/met-police-chief-calls-for-review-of-law-after-graham-linehan-arrest?utm_source=chatgpt.com

 

 

15 – 2025 Cueni “Wie sicher ist sicher?“

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“ (Goethe, Faust I).

 

Was Menschen programmieren, können Menschen hacken. Es ist alles eine Frage von Know-how, Ressourcen, Zeit und Motivation. Das sagte mir einst mein damaliger Software Direktor. Mittlerweile hat die Sicherheitssoftware große Fortschritte gemacht.  Genauso wie das kriminelle Milieu.

 

Fast jedes System enthält potenzielle Schwachstellen, seien es Programmierfehler, Designfehler oder unsichere Schnittstellen. Manche Systeme sind sehr schwer anzugreifen, man braucht hochspezialisierte Kenntnisse, viel Zeit oder Zugriff auf teure Hardware. Entscheidend ist der Profit bei einem erfolgreichen Hack.

„Unhackbar“ gibt es nicht. Selbst hochgesicherte Systeme wie die von Banken, Militärs oder großen Tech-Konzernen wurden schon kompromittiert. Mal über technische Lücken, mal über Social Engineering, die menschliche Schwachstelle.

Ein pensionierter Bankdirektor sagte mir einst (Jahre nach seiner Pensionierung…), dass auch seine Bank erleben musste, dass ein Kundenkonto von Hackern geplündert wurde. Man hat jeweils den Schaden rasch behoben, um Publicity und den damit verbundenen desaströsen Imageschaden zu vermeiden.

“Sicher“ bedeutet in der Praxis nicht “100% sicher“, sondern dass ein Angriff unverhältnismäßig teuer oder aufwendig wäre. Ein perfekt gehärtetes System ist Illusion – man strebt an, den Angreifer wirtschaftlich abzuschrecken.

Heute wird die Sicherheit dank KI signifikant verbessert, aber dank KI werden auch die Hacks signifikant verbessert.

„Unhackbare“ Systeme bleiben eine Illusion. Bereits 1999 hackte der damals 15jährige Jonathan James die Nasa- und Department of Defense-Systeme und erbeutete gleich die Quellcodes der Internationalen Raumstation. Die Liste liesse sich schier endlos weiterführen. Zuletzt wurden 2021 Capital One aufgrund einer Fehlkonfiguration der Cloud-Server gehackt, 2022 Crypto.com trotz modernster Sicherheitssoftware, 2023 Revolut (UK), 2023 ION Trading (Irland).

Nicht immer ist der Betreiber schuld, manchmal sind es sorglose User. Die Folgen sind aber stets die gleichen: Vertrauensverlust, Rechtliche Auseinandersetzungen, Nachahmungseffekte.

Eine alte Börsenweisheit sagt: Don’t put all your eggs in one basket, lege nicht alle Eier in einen Korb. Jeder Tourist befolgt diese Binsenwahrheit und verstaut sein Bargeld in verschiedenen Taschen oder an verschiedenen Orten.

Die e-ID ist hingegen ein grosser Korb, da haben noch sehr viele Datenbanken Platz, bei der nächsten Pandemie vielleicht eine Bewegungs-App (GPS) oder eine Gesundheits-App. Alles wird sich scheinbar vernünftig erklären und rechtfertigen lassen. „Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“ (Goethe, Faust I).

Die Abstimmung am 28. September 2025 ist vor allem eines: eine Vertrauensfrage. Wer vertraut, stimmt Ja. Wer nicht vertraut, stimmt Nein. So einfach ist das. Und es gibt keinen Grund sich gegenseitig anzufeinden. Diversität gilt auch bei Meinungen.

Bild: KI/cc

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