Nach dem Pariser Attentat auf die Redaktion von Charlie Hebdo (2015) sagte Bundesrätin Doris Leuthard in ihrem Tweet vom 7. Januar 2015: »Satire ist kein Freipass. Aber keine Darstellung, keine Publikation legitimiert Gewalt. Das ist aufs Schärfste zu verurteilen.«
Also irgendwie selber schuld? ViktorGiacobbo schrieb damals ans UVEK, dass auch das Bundesratsamt kein Freipass sei, um nach den ermordeten Karikaturisten die Satiriker zu ermahnen.
Wer damals die Wurzel des Uebels im »politischen Islam« (religiöser Faschismus) sah, wurde als islamophob bezeichnet oder als Hetzer diffamiert. (Ich habe seit der Publikation meines Romans »Godless Sun« Erfahrung damit.)
Was schreibt nun die (mittlerweile) Bundespräsidentin Doris Leuthard nach Manchester auf Twitter? «Die Tatsache, dass das Anschlagsziel einmal mehr Leute sind, die auswärts ein Konzert geniessen wollen, ist entsetzlich». Sie sei in Gedanken bei den Betroffenen und empfinde tiefes Beileid mit den Opferfamilien.
Diese repetitive Heuchelei ist unerträglich, wenn man bedenkt, dass der rechtskräftig verurteilte 32jährige Iraker XX aus der Schaffhauser IS-Zelle »ausgewiesen« wurde… aber »bleiben darf«
(https://www.srf.ch/news/schweiz/is-unterstuetzer-wird-ausgewiesen-und-darf-bleiben)
weil ihm angeblich im Irak die Todesstrafe droht. Das bedeutet im Klartext: Der Schweizer Regierung ist die Unversehrtheit eines nachweislichen Terrorunterstützers wichtiger als die Unversehrheit der eigenen Bevölkerung bzw. der Steuerzahler, die für Kost, Logis, Gesundheitskosten, Gratisanwälte usw. usf. derjenigen aufkommen, die die Ausrottung dieser (ungläubigen) Steuerzahler propagieren. Obwohl er laut dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) stellt er weiterhin eine Gefahr für die Schweiz dar (SRF 22.12.16).
Man muss nicht Autor sein, um sich auszudenken, was geschieht, wenn wir eines Tages nicht 80 Gefährder im Land haben, sondern 800. Zum Schutz aller hier lebenden Muslime, die sich bei uns integriert haben (die grosse Mehrheit), muss man jener radikalen Minderheit, die das nicht will, das Aufenthaltsrecht entziehen. Und nicht nur auf dem Papier.









Aus seinem sicheren Pariser Exil heraus, rief der 76jähriger Ajatollah Chomeini das iranische Volk zum Sturz von Schah Reza Pahlavi auf. Er benutzte die Rechte der freien Welt, um den Traum einer unfreien Welt zu verwirklichen und verhängte eine Fatwa gegen »koloniale Programme und westliche Kinos«. Darauf wurden im Iran an einem Tag 25 Kinos in Brand gesteckt, allein beim Anschlag auf das Cinema Rex kamen 430 Menschen ums Leben.
Eine Geburt der besonderen Art ereignete sich 1978 in Mama Leoni’s Italian Restaurant. Ein fetter, fauler und frecher Kater mit orangefarbenem Fell erblickte das Licht der Welt und hörte auf den Namen Garfield. Sein Schöpfer war der amerikanische Comiczeichner Jim Davis (*1945), der zwar mit 25 Katzen aufwuchs, aber später als Zeichner keine Katze hatte, weil seine erste Frau unter einer Allergie litt. Ob das der Grund für die Scheidung war, ist nicht bekannt. Mittlerweile werden die Garfield-Strips unter seiner Leitung von einem ganzen Team von Zeichnern und Textern erstellt und erscheinen in 2570 Zeitungen und Magazinen. Damit erhielt Garfield einen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde.